Home Aktienpodcast mit Philipp & Marcel Wasserstoff – Hype oder nachhaltig?

Wasserstoff – Hype oder nachhaltig?

by Philipp

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Themen der Woche

Thema 1: Tesla 

  • Die Aktie erklimmt das erste mal die 1000$ Marke 
  • Nun kommen Gerüchte auf für ein neues Modell?  
  • Ein Fahrzeug für bis zu 12 Personen 
  • Minibus könnte Modell X ähneln 
  • Eine Art öffentliches Verkehrsmittel 
  • Fahrzeug steht in der Verbindung mit der “The Boring Company” 
  • Ein Tunnelsystem zum Transport 
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Thema 2: Neuer Rekord an der Nasdaq mit 9953 Punkten 

  • Im Februar starteten Microsoft & Apple mit Gewinnwarnungen aufgrund von Corona 
  • Doch am Dienstag gab es ein neues Rekordhoch mit 9952 Punkten! 
  • Grund sind die massiven Eingriffe der Notenbanken in das Finanzsystem 
  • Ökonomen und Vermögensverwalter warnen vor einer Euphorie – die Risiken werden zur Zeit nicht eingepreist sondern ausgeblendet 
  • Dennoch sind Tech Unternehmen auch Qualitätsunternehmen 
  • Netflix – Gewinn verdoppelt 
  • Zoom – Gewinn von 200.000$ auf 27 mio. $ gesteigert 
  • Aber Ökonomen und Vermögensverwalter warnen – Auch Tech Konzerne brauchen Kunden, die ihre Dienstleistungen bezahlen können. 

Thema 3: Grubhub 

  • Letzte Woche noch von der Übernahme gesprochen  
  • Uber wollte letzte Woche noch GrubHub übernehmen – Deal scheint zu platzen 
  •  Just Eat Takeaway bietet mit  
  • Spannender Bieter-Kampf um die Weltherrschaft der Essenslieferungen 
  • Gewinner vom Tauziehen sind die GrubHub Aktionäre, denn der Preis ihrer Aktien wird jetzt hochgehandelt 
  • Just Eat Takeaway Aktien und Uber Aktien vielen 

Thema 4: Goldman Sachs schließt Aufnahme für die Online Bank Marcus in Groß Britannien ab 

  • Marcus ist eine mobile online Bank, welche dem Kunden einen Zins von 1,05% bietet 
  • Seit Februar hat man 100.000 neue Kunden gewonnen und die Einlagen sind von 8 auf 21 Mrd. Pfund gestiegen 
  • Die Idee von Goldman Sachs hinter Marcus ist einfach – Von Privatpersonen das Geld für das eigene Investmentbanking zu nehmen und ihnen einen Zins geben 
  • Ab 25 Mrd. Pfund als Einlage, muss eine Bank in GB eine neue Firma gründen  
  • Ziel ist der Schutz der Kundengelder 
  • Wenn das passieren würde, wäre ein Nutzen der Gelder für das Investmentbanking deutlich schwerer  
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Thema 5: Nestlé – Analyse auf dem Kanal vom letzten Sonntag 

  • Schweizer verkaufen das Buitoni-Geschäft in Nordamerika 
  • Finanzinvestor Brynwood Partners kauft die Pasta-Marke 
  • Wert der Transaktion beläuft sich für USA, Kanada und Karibik auf 115 Mio $ 
  • Zuletzt war die Entwicklung der Marke nicht zufriedenstellend 
  • Ein Wettbewerber ist Unilever – um den geht es am Sonntag auf Youtube 
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Thema 6: DWS – die Tochter der Deutsche Bank baut sich seit ihrem Börsengang 2018 massiv um 

  • Man will ein flexibler und schlagkräftiger globaler Vermögensverwalter werden 
  • Matrixstruktur zwischen Funktion & Region – Führungskräfte sind vor Ort  
  • Reduktion der Mitarbeiter – Beginnend bei den Führungskräften – die Treppe wird von oben gefegt! 
  • Der Kapitalmarkt würdigt diese Arbeit die DWS verwaltet jetzt schon 700 Mrd. € an Vermögen 
  • Günstige Bewertung? Unter Buchwert! 

Top & Flop der Woche 

Top: Vermögenswirksame Leistungen 

  • Bis zu 40€ gibt der Arbeitgeber dazu  
  • Anlagen sind jetzt in ETFs möglich  
  • Anmelden und alles zum AG senden, dieser überweist dann automatisch das Geld 
  • Möglich ist dies bei der Comdirect und Finvesto – Link dazu in den Shownotes 

Top:   HORNBACH Holding 

  • Starkes Quartal mit Umsatz und Gewinnsprung 
  • Aktie fast zweistellig nach oben 
  • Ausblick wurde zunächst zurückgenommen 
  • Nach der Öffnung aller Märkte gab es einen RUN 

Flop: EU prüft tiefer die Fusion von FIAT und Peugeot  

  • Die EU sieht eine zu große Marktmacht bei Kleintransportern 
  • Fiat & Peugeot haben bis Montag Zeit die Zweifel zu zerstreuen und ggf. Zugeständnisse anbieten 
  • Passiert dies nicht, werde die EU eine 4-monatige Prüfung starten 
  • Wieso muss es wieder so lange dauern ein starkes Europa braucht starke Unternehmen! 

Flop:  VW 

  • Hin und her in der Führungsetage – Diess “nur noch Konzernchef”  
  • Ralf Brandstätter neuer CEO der Kernmarke VW 
  • ID.3 kommt erst im September – Software Probleme 
  • E-Up und e-Golf sind je verkauftes Modell defizitär – also bringen Verluste 
  • ID.3 bringt die Marge – Kaufpreis knapp 40K 
  • 2/3 von 9000€ Kaufprämie gibt es jetzt vom Staat  
  • E-Allianz mit Ford 
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Thema: Wasserstoff – Hype oder nachhaltig?

Schon 1874 fantasierte Jules Verne in seinem Roman „Die geheimnisvolle Insel“ über „Wasser als Kohle der Zukunft“. 

Was ist Wasserstoff und wie wird dieser hergestellt? 

Elektrischer Strom fließt über Elektroden in einen Tank voll Wasser, zerlegt das H2O in seine Elemente Wasserstoff und Sauerstoff. 

Der Wasserstoff lässt sich in Brennstoffzellen anschließend wieder zu Strom machen, zu Methan zum Heizen veredeln oder in Treibstoffe für Flugzeuge oder Schiffe verwandeln. 

Wasserstoff im Faktencheck 

  • Durch gesetzliche Emissionsauflagen und ehrgeizige Klimapläne wird der Einsatz von fossilen Brennstoffen in den kommenden Jahrzehnten immer schwieriger und teurer. 
  • Die Lösung könnte Wasserstoff sein 
  • Nachteil – viel Strom wird benötigt 
  • Vorteil – Erneuerbare Energien = Grüner Wasserstoff 
  • Experten sehen eine große Cashcow im Bereich Wasserstoff (mehr als Öl und Gas zusammen) 
  • Hohe investitionen von ca. 70 Mrd. $ sind in den nächsten 10 Jahren nötig, damit der Preis um ca. 50% fällt. 
  • Alles ab LKW lohnt sich richtig im Punkto Wasserstoff – Flugzeuge & Schiffe – Bahn – Busse – Stahl & Raffinerien 
  • Kosten der Infrastruktur müssen bedacht werden 
  • Chemiebranche müsste laut einer Studie rund 45 Milliarden Euro investieren, um bis 2050 Klimaneutralität bei der Herstellung von nur sechs untersuchten Standardprodukten zu erreichen. 
  • Stahlerzeugnisse werden deutlich teurer sein als konventionelle Produkte.  
  • Dieser Wettbewerbsnachteil muss ausgeglichen werden, sonst können europäische Unternehmen auf den Weltmärkten einpacken. 

Beispiel – Salzgitter AG

  • „Nationalen Wasserstoffstrategie“ von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier blättert scheint Wasserstoff ein Wundermittel – Siehe Börsenkurse von Unternehmen im Bereich Wasserstoff 
  • Infrastruktur Wasserstoff: Um die Klimaneutralität zu schaffen, setzen nicht nur klassische Industriebranchen auf Wasserstoff 
  •  Unabhängig voneinander planen die Stromübertragungsnetzbetreiber Amprion und Tennet jeweils gemeinsam mit Unternehmen der Gasbranche in Norddeutschland den Bau von Anlagen 
  • Die Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas will ein 5900 Kilometer langes Netz aus Wasserstoffpipelines ermöglichen 
  • Durch die Einspeisung von Wasserstoff ins Gasnetz könnte man den Ausbaubedarf fürs Stromnetz reduzieren 
  • der fossile Energieträger Erdgas wird zwar noch über Jahre im Wärmesektor und zur Stromerzeugung eine wichtige Rolle spielen, auf Dauer steht er dem Ziel der Klimaneutralität im Weg.  

Der Blick ins Ausland: -Vom den besten lernen 

  • Japan will das Sportereignis, Olympia, als Werbung für eine ganz besondere Technologie nutzen 
  • Toyota will 100 Wasserstoffbusse bei den Sommerspielen fahren lassen und so für seine Brennstoffzellen werben 
  •  In Hiyoshi, einem Stadtteil von Yokohama, steht ein schlichter, grauer Kasten, vielleicht zwei Meter hoch. Es ist eine Art „Bonsai-Blockheizkraftwerk“, sagt Norihiko Kawamura, der beim Technikkonzern Panasonic für das Brennstoffzellengeschäft zuständig ist. 
  • Wasserstoff wird in Japan schon lange als Energieträger geschätzt. Marktforscher Fuji Keizai sagte 2019 voraus, dass sich der weltweite Markt für Brennstoffzellen von 2018 bis 2030 um das 23-Fache auf rund 40 Milliarden Euro ausdehnen könnte 
  • Südkorea 
  • Wasserstoff soll bis 2050 zehn Prozent der chinesischen Energieversorgung ausmachen  
  • Dabei soll der Anteil der erneuerbaren Energien, die zur Erzeugung beitragen, von den heutigen drei Prozent auf 70 Prozent bis 2050 angehoben werden. 

Die Wasserstoff-Euphorie ist groß! 

Woher soll der ganze Strom kommen, um den Energieträger klimaneutral herzustellen? 

  • Zur Einordnung: Wind und Sonne tragen derzeit mit etwa 180 TWh pro Jahr zur Stromerzeugung bei. Allein die Chemieindustrie würde also dreimal mehr Strom benötigen, als Wind und Sonne derzeit insgesamt in Deutschland an Strom erzeugen.  
  • „Wenn das CO2-neutral geschehen soll, braucht es einen wesentlich stärkeren Ausbau der erneuerbaren Energien“ 
  • Wasserstoff-Fans sehen in dem riesigen Strombedarf kein Problem, sondern eine Chance – für arme Länder wie in Afrika. 

Wie könnte man Wasserstoff spielen? 

  1. ETF – iShares Global Clean Energy – 44 Unternehmen aus dem Bereich – saubere Energien 
  1. Zertifikat – Morgan Stanley – +200% in 12 Monaten – dieser deckt ab den Index – E-Mobilität durch Wasserstoff – DE000MC2G7Q8 
  1. Fonds – DNB Renewable Energy – LU0302296149 
  1. Aktien 
  • Industriegase – Linde / Air Liquide 
  • Spekulativ – Nel – Ballard Power – Plug Power 
  • Solar – Solar Edge / 7C Solarparken / Enphase Energy 
  • Versorger & Netzbetreiber – E.On / RWE / NetEra Energy 

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