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Moody’s Corporation – Aktienanalyse

by Peter Merkle

Viel Spaß beim Lesen der Aktienanalyse zur Moody’s Corp.

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Übersicht

Alle relevanten Fundamentaldaten, in Form der Dokumentation für die Aufsichtsbehörden, sind hier im Archiv der Securities and Exchange Commission ebenso wie hier im SEC “Edgar” Filing Tracker zu finden.

Unternehmen und Geschäftsmodell

Unternehmen und Geschäftsmodell

The glass facade of 7 World Trade Center, a skyscraper in New York's World Trade Center
7 World Trade Center; New York City, Lower Manhattan; Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/7_World_Trade_Center

Die Moody’s Corp. ist ein US-Amerikanischer Konzern, der im Bereich der Risikobewertung und Risikomanagement operiert, eine so genannte “Integrated Risk Assessment Firm” oder auch einfach Ratingagentur. Moody’s Corp. ist hierbei die Dachgesellschaft für Moody’s Investors Service und Moody’s Analytics, dem Anbieter von Software für das Risikomanagement, der 2007 getrennt von Moody’s Investor Services gegründet wurde um sich mit Geschäftsaktivitäten zu beschäftigen, die ratingunabhängig sind. Vor allem bietet Moody’s Analytics wirtschaftliches Research im Hinblick auf Kreditanalyse, Performance-Management, Finanzmodellierung, strukturierte Analyse und finanzielles Risikomanagement sowie quantitative Analysen und Tools für das Kreditrisikomanagement in Form der genannten Software, namentlich Market Implied Ratings (MIR) und Expected Default Frequency (EDF), und Beratungsleistungen, einschließlich ökonomischer Modelle und Schulungsprogramme im Bereich Finanzwesen. Moody’s Investor Service wurde 1914 gegründet und ist für das klassische Prüfen von Risiken zuständig und veröffentlicht Kreditratings und bietet Bewertungen für verschiedenen Schuldtitel, Programme, Unternehmen, Fazilitäten und andere Organisationen, die solche Schuldverschreibungen begeben. Dazu gehören verschiedene Staats- und Unternehmensanleihen sowie Verpflichtungen von Finanzinstituten und strukturierte Finanzprodukte, also solche Produkte, die aus einem oder mehreren Basiswerten und zusätzlich noch einer derivativen Komponente bestehen. Das Management ist ebenfalls Prüfungsgegenstand . MIS ist in über 140 Ländern aktiv, seine Ratings werden via Pressemitteilungen und über elektronische Medien veröffentlicht, einschließlich Internet und Echtzeit-Informationssystemen, die sich gerade bei Brokern und institutionellen und Großanlegern großer Beliebtheit erfreuen. Die Teilbereiche bzw. Tochterunternehmen Moody’s Analytics und Moody’s Investor Service stellen auch die beiden Segmente der Firma dar, in denen berichtet wird. Gegründet wurde das Unternehmen 1909 durch John Moody als Ratingagentur für Eisenbahn-Anleihen. Die Bezahlung erfolgte bis 1970 durch die Investoren, die Interesse an den Anlageprodukten hatten. Ab 1970 wurde das geändert und und Moody’s verlangt die Gebühren nun von den Emittenten, was nach den Krisenjahren 2007 bis 2009 zu erheblicher Kritik an der Unabhängigkeit der Ratings geführt hat. 1975 wurde Moody’s von der SEC in die Liste der Nationally Recognized Statistical Rating Organization (NRSRO) aufgenommen, verfügt also über eine förmliche Anerkennung die notwendig ist, um als Agentur für Kapitalmarktzwecke herangezogen werden zu können. Nur 10 Ratingagenturen verfügen über die Anerkennung. Aktuell ist Moody’s mit einem Marktanteil von rund 40 Prozent die Nummer 2 und teilt sich mit den Agenturen Standard & Poors Crop. sowie Fitch Ratings ganze 95 Prozent des Marktes. Der Hauptsitz von Moody’s Corp. ist im 7 World Trade Center in New York City und das Unternehmen wird unter der ISIN US6153691059 an der New York Stock Exchange (NYSE) gehandelt. Die Marktkapitalisierung liegt bei momentan rund 70,3 Mrd. US-Dollar.

Geschäftsmodell

Wie bereits angesprochen, beschäftigt sich Moody’s damit, verschiedene Staaten, Unternehmen, Institutionen und verschiedenste Finanzprodukte zu analysieren und zu bewerten, sprich mit einem Rating zu versehen. Diese Ratings bilden in vielen Risikomanagementsystemen ein zentrales Element, das sie die Wahrscheinlichkeit bemessen, ob ein Finanzprodukt, eine Schuld etc. am Tag der Fälligkeit zurückgezahlt werden kann und ob die entsprechende Zinsleistung erbracht werden kann. Das Risikomanagement übernimmt in Unternehmen das Management von Unternehmensrisiken durch deren RisikoidentifikationRisikoanalyseRisikoquantifizierungRisikoaggregationRisikobeurteilungRisikobewertungRisikokommunikation und abschließende Risikobewältigung. Eine Ratingagentur wird wie folgt definiert: “Unternehmen, die gewerbsmäßig die Kreditwürdigkeit (Bonität) von Staaten und deren untergeordneten Gebietskörperschaften, Unternehmen, FinanzinstrumentenFinanzprodukten und Forderungen bewerten. Der Vorgang der Bonitätseinstufung sowie das Resultat desselben wird Rating genannt, die vergebene Bonitätsstufe (Ratingklasse) wird abkürzend mit einem Ratingsymbol oder Ratingcode bezeichnet.

Ein Rating folgt dabei einem bestimmten Ablauf, der damit beginnt, dass der Emittent eines Finanzproduktes oder ein Kreditnehmer sich an eine Ratingagentur wendet und einen Mandatsvertrag schließt. Emittent oder Kreditnehmer sind hier die Auftraggeber. Die Agentur beginnt anschließend damit, die Bonität des Schuldners zu prüfen. Dabei werden neben öffentlich zugänglichen Informationen auch firmeninterne Daten ausgewertet. Die Entscheidung über ein Rating wird anschließend dem Auftraggeber vorgelegt und nach Genehmigung veröffentlicht. An dieser Geschäftsbeziehung hat sich nach den Ereignissen um die Pleite von Lehman Brothers im Jahr 2008 schwere Kritik entzündet, da man die Unabhängigkeit der Ratings bezweifelte. Vor allem wurde kritisiert, dass die zu bewertenden Kunden ihr Ratings bezahlen und ein hohes Interesse an guten Ratings haben, was den Schluss nahelegt, dass sich die Kunden an eine Agentur wenden werden, die ihnen ein möglichst gutes Rating in Aussicht stellt. Aufgrund der harten Regularien für Ratingagenturen in den USA, gibt es nur 3 nennenswerte Wettbewerber, die sich den größten Teil des Marktes teilen und damit ein Oligopol darstellen. Gleichzeitig zwingt die Regulierung des amerikanischen Kapitalmarktes jeden Bewerber um finanzielle Mittel am US-Kapitalmarkt dazu, sich von einer in den USA ansässigen und zugelassenen Agentur raten zu lassen. Damit haben die großen Ratingagenturen einen enormen Wettbewerbsvorteil auf ihrer Seite, da die Entstehung von Konkurrenten kein wesentliches Risiko darstellt.

Neben den bekannten Ratings, bietet Moody’s noch weitere Leistungen für seine Kunden. Die Homepage des Unternehmens weist hier mehrere Sparten aus, die die angebotenen Tools und Informationen in unterteilen. Die Rubrik Trending gibt beispielsweise Artikel über interessante Themen heraus. So wird hier das “Big Picture” der Wirtschaft besprochen, ebenso Themen und Trends wie Cyber Risiken oder das Wachstum in China.

Über die Aufgaben, die Ratingagenturen erfüllen, wurde auf dem Portal DeltaValue ein umfassender Artikel unter dem Titel “Ratingagenturen – Definition & Aufgaben” veröffentlicht.

Die Rubrik Reports ist eine Umfassende Sammlung an Berichten aus verschiedenen Bereichen. Die fünf Schwerpunkte sind hier Ratings & Assessment Reports, Research & Data Reports, Methodologys & Frameworks, Featured Research Series und Credit Foundations, jeweils wieder mit eigenen Unterpunkten.

Die Rubrik Sectors & Regions ist sehr umfangreich und liefert spezifische Daten über verschiedene Unternehmenssektoren, Regionen auf den Globus, einzelne Unternehmen und Institutionen und vieles mehr.

Folgt man dem Link für verschiedene Sektoren und Regionen, wird man in ein umfangreiches Webportal geleitet, dass eine vollständige Auflistung aller unterschiedener Sektoren und Regionen beinhaltet.

Dem folgt die Rubrik Ratings & Assesments. Hier werden nochmals die Methodologies & Frameworkds aufgelistet und anschließend wird eine News-Rubrik aufgeführt, verschiedene Report-Seiten werden verlinkt und es werden auch Punkte aufgeführt, wie ein Ratingprozess abläuft und wie die Ratings definiert werden.

Zwei weitere Rubriken sind noch die Tools & Data-Rubrik und die Events & Training-Rubrik, die verschiedenen Angebote aufführen.

Über den Marktanteil, veröffentlichte die European Securities and Markets Authority (ESMA) folgende Zahlen:

Ratings

Der Ratingkatalog von Moody’s Corp. sieht wie folgt aus:

Hier ein Vergleich von Moody’s und seinen Hauptkonkurrenten:

Die US-Börsenaufsicht, die United States Securities and Exchange Commission (SEC) legte 1975 fest, dass Unternehmen, die sich am amerikanischen Kapitalmarkt listen und um Gelder bewerben wollen, sich von einer in den USA ansässigen und zugelassenen Ratingagentur bewerten lassen müssen. Zugelassen wurden dafür ausdrücklich nur Standard & Poor’sMoody’s und Fitch Ratings.

Management:

Management

Chief Executive Officer, President

Amtierender CEO und Präsident von Moody’s Corp. ist der 50 jährige US-Amerikaner Robert Scott Fauber (Bloomberg Profil). Er übernahm die Position am 01. Januar 2021 von seinem Vorgänger Raymond W. McDaniel Jr. und wurde bereits am 05. Oktober 2020 in den Verwaltungsrat des Unternehmens gewählt. Seine Ausbildung umfasst einen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften, den er an der University of Virginia in Charlottesville erworben hat, sowie einen Master of Business Administration der Johnson School of Management der Cornell University in Ithaca, New York. Seine Karriere begann mit einer ersten Anstellung als Managing Director der Global Commercial Group von Moody’s Investor Service, Inc. Dieser Arbeit folgte ein Job als Analyt im Bereich Credit bei der Bank of America, die er von 1992 bis 1996 ausfüllte, eher er 2005 zur Moody’s Corp. kam und eine Stelle als Vice President im Bereich Corporate Development antrat. 2009 folgte die Beförderung zum Senior Vice President im selben Bereich, die er bis 2014 inne hatte und anschließend ab 2013 die Position des Head of Commercial bei Moody’s Investors Service erreichte. Diese Position füllte er bis Mai 2016, zeitgleich mit einer im April 2014 erworbenen Position als Senior Vice President für den Bereich Corporate & Commercial Development, ebenfalls bis Mai 2016. Im Juni 2016 wurde er zum President von Moody’s Investors Service berufen, ebenso zum President des Bereichs Service INC des Dachunternehmens Moody’s Corp. Beide Positionen füllte er bis Oktober 2019 aus, wurde anschließend zum Executive Vice President von Moody’s Corp. sowie zum COO berufen und schließlich zum 01. Januar 2021 President und CEO der Firma ernannt. Dazu wurde auf Business Wire am 23.10.2020 unter dem Titel “Moody’s kündigt Führungsnachfolge an” ein Artikel veröffentlicht.

Für das Geschäftsjahr 2020 wurde dem CEO ein Gehalt von rund 5,8 Mio. US-Dollar gewährt. Hier ist allerdings darauf zu achten, dass sich dieses Gehalt noch nicht auf die Tätigkeit als CEO beziehen kann, das er diese Stelle erst sein Beginn 2021 inne hat. Zuvor war er, wie bereits erwähnt, COO und damit ebenfalls ein führendes Mitglied des Unternehmens. Das Gehalt setzt sich aus einem Gehalt von 700.000 US-Dollar, 541.344 US-Dollar sonstiger Leistungen und 1.553.500 an Non-Equity Compensation zusammen. Zwei weitere und die interessantesten Bestandteile, sind rund 2.400.115 US-Dollar in Form von Aktien mit eingeschränktem Verfügungsrecht und etwa 599.973 US-Dollar in Form von Aktienoptionen. Hier fällt positiv der hohe Anteil an Aktien im Verhältnis zu den Gesamtbezügen auf, ebenso der relativ gering Anteil an Aktienoptionen.

Quelle: https://simplywall.st/stocks/us/diversified-financials/nyse-mco/moodys#management

Für Aktienoptionen führe ich hier wie immer folgende Betrachtung an: Optionen werden aufgrund des direkten Bezuges zur Aktienkursentwicklung als durchaus problematisch betrachtet, da ihnen eine kurzfristige Leistungsbeurteilung von Führungskräften unterstellt werden kann. Kritiker bezeichnen die mittels Aktienoptionsplänen geschaffenen Anreizstrukturen als nicht genügend nachhaltig, da sie vorwiegend auf kurzfristige Kurssteigerungen abzielen würden (Gabler Wirtschaftslexikon, online). Nachteile können beispielsweise aus Fehlentscheidungen resultieren, die auf die kurzfristige Erhöhung des Börsenkurses abzielen. Damit verbunden sind riskantere Entscheidungen, die nicht zwingend höhere Erträge für das Unternehmen einbringen. Über Vergütungssysteme finden Sie hier auf Controling-Wiki weitere Informationen.

Über den CEO sind ansonsten keine auffälligen Negativberichte zu finden, was auch wieder ein positives Zeichen für das Unternehmen ist. Auch die Tatsache, dass ein langjähriger Mitarbeiter die Spitze übernimmt, ist für mich positiv zu bewerten, insbesondere, da Robert Fauber zuvor der COO des Unternehmens war und damit die bestmöglichen Einblicke über das operative Geschäft hat. Außerdem konnte er über viele Jahre in mehreren Abteilungen des Unternehmens arbeiten, kennt sich also gut innerhalt der Firmenstruktur aus. Aktuelle Zahlen von marketscreener.com zeigen seinen Aktienbesitz an Moody’s, der rund 0,03 Prozent beträgt. Grundsätzlich ist es immer als positiv zu bewerten, wenn das Management Anteile des eignen Unternehmens besitzt.

Chief Operating Officer

Die Position des COO wurde bisher noch nicht neu besetzt.

Chief Financial Officer

Mark Kaye

Amtierender CFO von Moody’s ist der 40 Jährige US-Amerikaner Mark Kaye, der diese Position seit 2018 ausfüllt. Vor seinem Antritt der Stelle als CFO, war er Senior Vice President und Head of Financial Planning and Analysis bei der Massachusetts Mutual Life Insurance Company (MassMutual). Von 2015 bis 2016 war er dort auch der CFO. Von 2011 bis 2015 war er als Chief Financial Officer und Senior Vice President, Retirement Solutions bei Voya Financial tätig und hatte bereits zuvor leitende Stellen im Bereich Finanzen und Risikomanagement bei mehreren Finanzinstituten inne, so zum Beispiel bei ING US, der ING Group und der Credit Suisse First Boston. Er erhielt einen MBA und einen Bachelor-Abschluss von der Wharton School der University of Pennsylvania. Somit kann man ihm eine weitreichende Erfahrung im Bereich der Finanzanalyse unterstellen. Ebenfalls positiv: Auch er besitzt rund 0,003 Prozent der Aktien von Moody’s.

News

News

Weitere Nachrichten zum Unternehmen können hier im News-Bereich von simplywall.st gefunden werden oder hier im Press Room der Investor Relations.

16. Juni 2021 – Moody’s ESG Solutions hat eine maßgeschneiderte ESG-Datenlösung auf den Markt gebracht, um Marktteilnehmer bei der Erfüllung der Anforderungen der Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) der Europäischen Union (EU) zu unterstützen. Unter Nutzung der analytischen Strenge und der fortschrittlichen Datenerfassungsprozesse von Moody’s ESG Solutions wurde das Produkt von Grund auf neu entwickelt und ist damit eine der wenigen speziell entwickelten SFDR-Datenlösungen auf dem Markt. In Kraft seit März 2021 führt SFDR Offenlegungspflichten für eine Reihe von Principle Adverse Impact (PAI)-Indikatoren ein, die die Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) beschreiben, die zu negativen Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit führen. Die Offenlegung von PAI wird ab 2022 für alle Finanzmarktteilnehmer, einschließlich Berater, im Rahmen der EU-Strategie zur Bekämpfung von Greenwashing und zur Förderung der Finanzierung grüner Projekte verpflichtend.

12. Mai 2021 – VisibleRisk gab bekannt, dass es in einer Finanzierungsrunde am 12. Mai 2021 25 Millionen US-Dollar erhalten hat. Die Transaktion beinhaltete die Beteiligung des neuen Investors Moody’s Corporation (NYSE:MCO) und Team8 Labs Ltd.

28. April 2021 – Moody’s Corporation hat die Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2021 revidiert. Für das Jahr 2021 erwartet das Unternehmen eine Umsatzsteigerung im hohen einstelligen Prozentbereich gegenüber der bisherigen Prognose eines Anstiegs im mittleren einstelligen Prozentbereich. Das Unternehmen erwartet einen verwässerten Gewinn je Aktie von 10,40 bis 10,70 US-Dollar gegenüber der früheren Prognose von 9,70 bis 10,10 US-Dollar. Das Unternehmen erwartet einen Gewinn je Aktie von 11,00 bis 11,30 US-Dollar gegenüber der früheren Prognose von 10,30 bis 10,70 US-Dollar.

Moody’s Corporation gab Ergebnisergebnisse für das erste Quartal zum 31. März 2021 bekannt. Für das erste Quartal gab das Unternehmen einen Umsatz von USD 1.600 Millionen gegenüber USD 1.290 Millionen im Vorjahr bekannt. Der Betriebsgewinn belief sich auf USD 853 Millionen gegenüber USD 592 Millionen im Vorjahr. Der Nettogewinn belief sich auf USD 736 Millionen gegenüber USD 488 Millionen im Vorjahr.

10. März 2021 – Moody’s Corporation, Hauptversammlung, 20. April 2021, um 09:30 Uhr Eastern Daylight. Tagesordnung: Die neun in der Vollmachtserklärung benannten Direktorenkandidaten für eine einjährige Amtszeit zu wählen; die Ernennung von KPMG LLP als unabhängige, registrierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft der Gesellschaft für das Jahr 2021 zu bestätigen; über einen Beratungsbeschluss zur Genehmigung der Vorstandsvergütung abzustimmen; über eine beratende Resolution zum Say-on-Climate-Plan abzustimmen, die den Dekarbonisierungsplan 2020 des Unternehmens genehmigt; und andere Geschäfte zu tätigen, die ordnungsgemäß vor der Versammlung anfallen können.

03. März 2021 – Moody’s Corporation (NYSE:MCO) sucht Akquisitionen. Robert Fauber, Chief Executive Officer, beantwortete eine Frage während der 42. jährlichen Konferenz für institutionelle Investoren von Raymond James Associates: „Aber ich denke, Sie werden sehen, dass wir weiterhin eine Reihe von Akquisitionen tätigen Produktentwicklung. Ich würde sagen, Bureau van Dijk war eine großartige Akquisition für uns. Es hat die Nadel bewegt. Es hat uns bedeutende Marktchancen eröffnet und wir haben wirklich gut abgeschnitten. Es gibt einfach nicht viele Unternehmen der Größe Bureau van Dijk da draußen”.

12. Februar 2021 – Am 9. Februar 2021 hat der Vorstand der Moody’s Corporation eine regelmäßige vierteljährliche Dividende von 0,62 US-Dollar pro MCO-Stammaktie beschlossen, was einer Erhöhung um 11% gegenüber der vorherigen Quartalsdividende von 0,56 US-Dollar pro Aktie entspricht. Die Dividende wird am 18. März 2021 nach Geschäftsschluss am 25. Februar 2021 an die eingetragenen Aktionäre ausgezahlt.

Moody’s Corporation gab eine Gewinnprognose für 2021 bekannt. Für das Jahr wird ein verwässerter Gewinn je Aktie von 9,70 bis 10,10 US-Dollar erwartet.

Moody’s Corporation gibt ungeprüfte konsolidierte Ergebnisergebnisse für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2020 bekannt. Für das Quartal betrug der Umsatz des Unternehmens 1.290 Millionen US-Dollar gegenüber 1.233 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Das Betriebsergebnis betrug 444 Millionen US-Dollar gegenüber 504 Millionen US-Dollar, die vor einem Jahr gemeldet wurden. Der Nettogewinn belief sich auf 314 Millionen US-Dollar gegenüber 361 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Der unverwässerte Gewinn je Aktie betrug 1,67 USD gegenüber 1,91 USD, die vor einem Jahr gemeldet wurden. Der verwässerte Gewinn je Aktie betrug 1,66 USD gegenüber 1,88 USD, die vor einem Jahr gemeldet wurden. Für das Gesamtjahr betrug der Umsatz des Unternehmens 5.371 Millionen US-Dollar gegenüber 4.829 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Der Betriebsgewinn belief sich auf 2.388 Millionen US-Dollar gegenüber 1.998 Millionen US-Dollar, die vor einem Jahr gemeldet wurden. Der Nettogewinn belief sich auf 1.777 Millionen US-Dollar gegenüber 1.429 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Der unverwässerte Gewinn je Aktie betrug 9,48 USD gegenüber 7,51 USD, die vor einem Jahr gemeldet wurden. Der verwässerte Gewinn je Aktie betrug 9,39 US-Dollar gegenüber 7,42 US-Dollar vor einem Jahr.

10. Februar 2021 – Moody’s Corporation (NYSE:MCO) hat am 10. Februar 2021 eine endgültige Vereinbarung zur Übernahme von Cortera, Inc. getroffen. Die Übernahme wird aus Barmitteln finanziert. Die Transaktion unterliegt der Erfüllung der üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich der Wartefrist gemäß der kartellrechtlichen Genehmigung von Hart-Scott-Rodino. Cortera wird in den Geschäftsbereich Research, Data & Analytics von MA integriert. Die Übernahme wird voraussichtlich im ersten Quartal 2021 abgeschlossen. Die Transaktion wird voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Finanzergebnisse von Moody’s 2021 haben. Sanchez, Carl R., Cernera, Philip, Burns, Elena, Schneider, Todd M., Yip, Laura; Lawrence, Amy L., Harris, Stephen H., Mecenas, M’Alyssa C., Riddle, Jennifer; Erber, Andreas; Swanson, Joseph C., Wise, Michael S. und Rogers, Mary E. von Paul Hastings LLP dienten Moody’s als Rechtsberater bei der Transaktion. Raymond James & Associates fungierte als Finanzberater für Cortera und Morris, Manning & Martin, LLP als Rechtsberater für Cortera.

09. Februar 2021 – Am 9. Februar 2021 kündigte das Unternehmen eine Erhöhung seines Aktienrückkaufplans an. Das Unternehmen hat seine Autorisierung um weitere 1.000 Millionen US-Dollar erhöht und damit die Gesamtgenehmigung auf 2.000 Millionen US-Dollar erhöht.

28. Januar 2021 – Moody’s Corporation gab die Einführung von Moody’s DataHub bekannt, einer neuen Cloud-basierten Analyseplattform, die Daten von Moody’s, einschließlich seiner Tochtergesellschaften, integriert. Moody’s DataHub ermöglicht es Finanz- und Risikoentscheidern, eine breite Palette relevanter Informationen nahtlos und effizient zu durchsuchen, zu analysieren und zu nutzen. Moody’s DataHub bietet Zugriff auf Milliarden von Datenpunkten, um ein ganzheitlicheres Risikomanagement und Anlageentscheidungen zu ermöglichen. Die Abdeckung umfasst: Über 4,5 Millionen aktive und historische Ratings von Moody’s Investors Service. Ausfall- und Wiederherstellungsdaten aus dem Jahr 1920 mit mehr als 800.000 Wertpapieren und 59.000 Emittenten. Ausfallwahrscheinlichkeiten für mehr als 60.000 börsennotierte Unternehmen von Moody’s CreditEdge. Fast 400 Millionen private und öffentliche Einrichtungen aus der Orbis-Datenbank von Bureau van Dijk. Mehr als 5.000 ESG-Bewertungen von V.E, Teil der Moody’s ESG Solutions Group. Klimarisikobewertungen für über 5.000 Unternehmen und 200 Staaten von Four Twenty Seven, Teil der Moody’s ESG Solutions Group. Über 40 Millionen Kredite liegen US-RMBS-, CMBS- und CDO-Transaktionen zugrunde. 30-Jahres-Prognosen von mehr als 2.100 wichtigen makroökonomischen Variablen aus der U.S. Macro Forecast Database von Moody’s Analytics.

Fragen an die Investor Relations

Fragen an die Investor Relations

Aktionäre, Dividenden und Aktienrückkäufe

Aktionäre, Chart, Dividenden und Aktienrückkäufe

Zu den größten Aktionären von Moody’s gehören eine Reihe bekannter institutioneller Anleger. Größter Einzelaktionär und wohl eines der bekanntesten Unternehmen, ist die Berkshire Hathaway, Inc. des bekannten Anlegers Warren Buffett. Berkshire Hathaway hält aktuell rund 13,2 Prozent der Aktien von Moody’s. Auf Platz zwei, mit weitem Abstand, folgt Institutional Capital LLC mit rund 8,15 Prozent. Weitere bekannte Anleger sind The Vanguard Group, Inc. mit rund 6,81 Prozent und weitere institutionelle Anleger. Ein umfassendes Bild der Besitzverhältnisse und der jüngsten Bewegungen, ist hier auf der Seite von morningstar.com zu finden.

Die Besitzverhältnisse von Moody’s stellen sich aktuell so dar, dass rund 79,1 Prozent aller ausstehenden Aktien sich im Besitz institutioneller Investoren befinden. Weitere 13,2 Prozent befinden sich im Besitz von Firmen der öffentlichen Hand. Nur rund 7,4 Prozent der Aktien befinden sich im freien Umlauf.

Moody’s schüttet seit vielen Jahren konstant Dividenden an seine Aktionäre aus. Zuletzt wurden für das Gesamtjahr 2020 rund 2,24 US-Dollar je Aktie bezahlt, damals eine Dividendenrendite von rund 0,77 Prozent zum Stichtag. Dafür wurden rund 21 Prozent der Gewinne aufgewendet. Aus den im selben Zeitraum erwirtschafteten Gewinnen je Aktie (EPS), kann man den Schluss ziehen, dass das Unternehmen die Dividenden aus den laufenden Erträgen sehr gut bezahlen kann und damit die finanzielle Stabilität nicht gefährdet wird.

Quelle: https://simplywall.st/stocks/us/diversified-financials/nyse-mco/moodys?id=704144884%2C704145415%2C706226139#dividend

Aktuell befinden sich rund 189,3 Mio. Aktien im Umlauf und die Zahl wurde in den vergangenen 10 Jahren konstant reduziert. 2009 hatte das Unternehmen noch rund 237,8 Mio. Aktien im Umlauf. Ein dezidiertes Rückkaufprogramm gibt es aktuell nicht. Mit Blick auf Aktienrückkäufe, müssen aber diverse Kritikpunkte beachtet werden, wie beispielsweise der Umstand, dass die Rückkäufe zu viel zu teuren Kursen stattfinden können. In einem Artikel von wallstreet-online.de, wird hier Warren Buffett´s Meinung und seine Kriterien im Bezug auf Aktienrückkäufe beschrieben. Der Artikel wurde unter dem Titel “Warren Buffett über Aktienrückkäufe” veröffentlicht.

Peergroupvergleich (Gesamtkapitalrendite)

In der Vergleichsgruppe von Moody’s, steht das Unternehmen sehr gut da und ist mit einem EV/EBIT-Verhältnis nach dieser Metrik auch günstiger bewertet als eine Reihe von Mitbewerbern. Auch mit Blick auf die von Joel Greenblatt verwendeten Bewertungskennzahlen, kann Moody’s durchaus gute Werte vorweisen, was insgesamt für ein solides Unternehmen sprechen könnte.

UnternehmenEigenkapitalrenditeGesamtkapitalrenditeEV/EBITReturn on Capital (Joel Greenblatt; Leistung)Earnings Yield (Joel Greenblatt; Preis)
Moody's Corp. 150,8 %17,1 %27,3 389,5 %3,7 %
S&P Global, Inc.632,0 %21,0 %28,2 409,3 %3,5 %
CME Group, Inc.7,2 %1,4 %29,3263,5 %3,4 %
Intercontinental Exchange, Inc.11,3 %1,6 %26,1112,2 %3,8 %
MSCI, Inc.15,5 %-54,7376,9 %1,8 %
NASDAQ, Inc.17,2 %6,4 %25,0176,2 %4,0 %
FactSet Research Systems, Inc.41,7 %18,4 %29,0113,6 %3,5 %
Cboe Global Markets, Inc.13,4 %7,4 %19,9313,9 %5,0 %
Morningstar, Inc.21,6 %10,1 %33,1109,3 %3,0 %
OTC Markets Group, Inc.99,7 %35,2 %22,0 122,6 %4,5 %
Value Line, Inc.33,1 %17,2 %34,386,9 %2,9 %
Dun & Bradstreet Holdings, Inc.-----
Equifax, Inc.21,0 %6,8 %36,488,7 %2,8 %
Forrester Research, Inc.8,2 %2,3 %39,125,1 %2,6 %
IHS Markit Ltd.7,3 %3,8 %53,685,1 %1,9 %
Verisk Analytics, Inc.29,2 %9,7 %32,2123,1 %3,1 %
FTI Consulting, Inc.15,1 %8,0 %16,883,1 %6,0 %
TransUnion17,1 %5,6 %39,9189,4 %2,5 %
Booz Allen Hamilton Holding Corp.62,3 %11,9 %19,2 162,4 %5,2 %
Nielsen Holding PLC26,3 %4,2 %23,975,3 %4,2 %
Exponent, Inc. 25,1 %16,2 %63,2 78,8 %1,6 %
FTI Consulting, Inc.15,1 %8,0 %16,883,1 %6,0 %
ICF International, Inc.8,7 %3,8 %21,749,6 %4,6 %
Huron Consulting Group, Inc.4,4 %2,2 %30,454,4 %3,3 %
AllyMe Group, Inc.141,9 %----
Franklin Covey Co. 20,7 %6,4 %65,952,8 %1,5 %
Greenpro Capital Corp. -134,9 %-74,0 %27,9769,3 %3,6 %
Crown Equity Holdings, Inc.-----
Resources Connection, Inc.2,0 %1,2 %28,116,6 %3,6 %
Peergroupvergleich (Gesamtkapitalrendite)

Um einen besseren Vergleich der Peer Group untereinander ziehen zu können, verwende ich hier mehrere Kennzahlen, darunter die Gesamtkapitalrendite, das Enterprise Value zu EBIT-Verhältnis, mit dem sich Unternehmen einer Branche gegeneinander vergleichen lassen (je niedriger die Zahl desto günstiger ist das Unternehmen im Verhältnis zu seiner operativen Ertragskraft) und die Kennzahlenkombination Return on Capital (Kapitalrendite; ROC) und Earnings Yield (Gewinnrendite; EY) nach der Berechnungsmethode von Joel Greenblatt, die Bestandteil seiner “Börsenzauberformel” sind. Mit der kombinierten Betrachtung dieser beiden Kennzahlen, lässt sich die aktuelle Leistung des Unternehmens (ROC) gegen seine aktuelle Bewertung (EY) vergleichen. Eine Methode der Preis/Leistungs-Berechnung für Aktiengesellschaften.

Börsen-Zauberformel nach Joel Greenblatt

Segmente und Umsatzverteilung

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Segmente und Umsatzverteilung

Wie bereits angesprochen, berichtet Moody’s in zwei Segmenten, die auch die zwei Tochterunternehmen der Firma darstellen: Moody’s Investors Service, mit einem Anteil von 64 Prozent am Umsatz und Moody’s Analytics, mit einem Anteil von 38,8 Prozent. Die Differenz von 2,8 Prozent erklärt sich aus Kosten, die zwar im Jahresbericht ausgewiesen werden, aber auf marketscreener.com nicht berücksichtigt wurden. Der größte Anteil des Umsatzes wird hier in den USA verdient, rund 55 Prozent.

Über die Zusammensetzung der Gesamtumsätze gibt der Jahresbericht des Unternehmens eine vollständige Übersicht:

Wichtige Kennzahlen

Verschuldungsgrad und finanzielle Stabiliät

Verschuldungsgrad und finanzielle Stabiliät

GeschäftsjahrEigenkapital-quoteFremdkapital-quote
202014,21 %85,79 %
20198,10 %91,90 %
20186,89 %93,11 %
2017 -1,34 %101,34 %
2016-19,28 %119,28 %
2015 -11,03 %111,03 %
2014-4,02 %104,02 %
20137,67 %92,33 %
2012 9,73 %90,27 %
2011-5,88 %105,88 %
2010-12,19 %112,19 %
2009 -30,26 %130,26 %
Finanzielle Stabilität:

Obwohl das Eigenkapital auch zugenommen hat, muss das Unternehmen einen sehr großen Anteil an Fremdkapital stemmen. Aktuell bestehen rund 86 Prozent der Bilanz aus Fremdmitteln, ein nicht unerhebliches Risiko für die Stabilität. Das Current Ratio liegt aktuell bei rund 2,18, ebenso das Quick Ratio des Unternehmens. Die liquiden Mittel von Moody’s reichen demnach aus, um die Verbindlichkeiten zu tilgen, allerdings mit einer sehr geringen Sicherheitsmarge.

Entwicklung des Goodwills in der Bilanz:

Der ausgewiesene Goodwill in der Bilanz liegt aktuell bei über 36,8 Prozent. Im Falle außerordentlicher Abschreibungen steht hier ein größeres Risiko für das Unternehmen. Außerdem ist der relative Anteil des Goodwill und der nominale Betrag in den letzten Jahren tendenziell gewachsen, teilweise sogar sehr schnell gewachsen. Insgesamt muss man hier also von einem größeren Risiko für das Unternehmen ausgehen. (Darstellung auf visualcapitalist.com)

Zinsdeckungsgrad:

Dieser liegt bei rund 12,63, was eine solide Deckung der Zinslast durch die erwirtschafteten Gewinne bedeutet. Entsprechend kann man ein mögliches Zinsänderungsrisiko als niedrig beurteilen.

Anzahl ausstehender Aktien

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Entwicklung der Anzahl ausstehender Aktien: 

Das Unternehmen kauft seit Jahren regelmäßig eigene Aktien zurück.

Entwicklung der Umsätze, Gewinne und der Margen

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Free Cashflows

Cashflows

GeschäftsjahrFree Cashflows
in Mio. USD
Veränderung
in %
20202.043,0+27,2 %
20191.606,0+17,2 %
20181.370,7+108,7 %
2017656,9-40,9 %
20161.110,9 +4,4 %
20151.064,6+12,8 %
2014944,0+6,7 %
2013884,5+13,7 %
2012778,1+5,8 %
2011735,6+28,1 %
2010574,3 +3,8 %
2009553,1+22,8 %
Entwicklung der operativen und freien Cashflows:

Insgesamt kann man bei den Cashflows von Moody’s eine klare Wachstumstendenz feststellen, die gelegentlich durch Rückgänge unterbrochen ist. Positiv ist hier herauszustellen, dass die Cashflows durchgehend nie negativ waren.

Buchwert

Buchwert

GeschäftsjahrBuchwert
in Mio. USD
Veränderung
in %
20201.763,0+112,2 %
2019831,0+26,6 %
2018656,5+671,4 %
2017-114,9+88,8 %
2016-1.027,3-81,8 %
2015-565,0-200,9 %
2014-187,8-155,7 %
2013337,0-12,5 %
2012385,2+327,9%
2011-169,0+45,4 %
2010-309,6+48,9 %
2009-606,2+39,0 %
Entwicklung des Eigenkapitals:
Entwicklung der Treasury Stocks in der Bilanz: 

Die eigenen Aktien in der Bilanz zeigen eine klare Wachstumstendenz. Daraus kann man schließen, dass das Unternehmen seine zurückgekauften Aktien in diese Position bucht, anstatt sie zu vernichten. Dadurch wird das Eigenkapital buchhalterisch reduziert, da die Position als Negativposten in der Bilanz erscheint.

Bei der Bilanzierung eigener Aktien wurde mit dem BilMoG vom Mai 2009 ihre Aktivierung abgeschafft; anstatt dessen werden eigene Aktien als Minusposition beim Grundkapital abgesetzt (§ 272 Abs. 1a HGB), was einer faktischen Kapitalherabsetzung gleichkommt. Der Aktienrückkauf führt demnach zu einer Bilanzverkürzung.

Hier kann man die Auswirkungen sehen, die das hat, denn Moody’s weist aktuell ein Eigenkapital von rund 1,8 Mrd. US-Dollar aus, nachdem eine Position an eigenen Aktien von über 9,7 Mrd. US-Dollar berücksichtigt wurde. Aus der hohen Position an eigenen Aktien in der Bilanz, ist auch erklärbar, dass das Eigenkapital zu bestimmten Zeitpunkten negativ ausgewiesen werden musste.

Dividenden

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Entwicklung der Dividenden je Aktie:

Multiplikatoren und Owners Earnings

Multiplikatoren

GeschäftsjahrKGVKBV
202030,634,6
201931,672,8
201820,558,3
201728,2-86,0
201668,3-14,7
201521,3-34,8
201420,4-104,3
201321,449,8
201216,329,2
201113,4-44,3
201012,3-19,8
200915,8-10,5
Entwicklung der Owners Earnings:

Aussichten

Aussichten

Unternehmensspezifisch:

Moody’s Corporation hat die Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2021 revidiert. Für das Jahr 2021 erwartet das Unternehmen eine Umsatzsteigerung im hohen einstelligen Prozentbereich gegenüber der bisherigen Prognose eines Anstiegs im mittleren einstelligen Prozentbereich. Das Unternehmen erwartet einen verwässerten Gewinn je Aktie von 10,40 bis 10,70 US-Dollar gegenüber der früheren Prognose von 9,70 bis 10,10 US-Dollar. Das Unternehmen erwartet einen Gewinn je Aktie von 11,00 bis 11,30 US-Dollar gegenüber der früheren Prognose von 10,30 bis 10,70 US-Dollar.

marketscreener.com geht für die kommenden Jahre bis 2023 von weiter steigenden Umsätzen und Gewinnen für Moody’s Corp. aus. Der Umsatz des Unternehmens soll auf rund 6,7 Mrd. US-Dollar steigen, die Gewinne sollen von 1,8 Mrd. auf rund 2,4 Mrd. US-Dollar steigen.

Die Seite simplywall.st geht von einem Gewinnwachstum von rund 6,9 Prozent p.a. aus.

1626782136987 (821×520)

Einteilung nach Peter Lynch

Einteilung nach Peter Lynch

Trotz der bereits hohen Marktkapitalisierung von Moody’s und den regelmäßigen Dividenden, wäre das Unternehmen nach Peter Lynch noch ein Fast Grower. Die Empfehlung wäre demnach zu kaufen und zu halten. Mit Blick auf das mögliche zukünftige Wachstum, könnte Moody’s allerdings bald zu einem Average Grower werden.

Levermann Score

Eine Erläuterung zum Levermann-Score ist hier zu finden.



WertPunkte
1Eigenkapitalrendite
2EBIT-Marge
3Eigenkapitalquote
4Kurs-Gewinn-Verhältnis
5Kurs-Gewinn-Verhältnis (5Jahre)
6Analystenmeinung
7Reaktion auf die Quartalszahlen
(SPX)
8Gewinnrevision
9Kursverlauf der letzten 6 Monate
10Kursverlauf der letzten 12 Monate
11Trendumkehr
12Reversaleffekt
13Erwartetes Gewinnwachstum

Gesamt

Piotroski F-Score

Ein Artikel zum Piotroski F-Score ist hier auf diyinvestor.de zu finden.

WertPunkt
1Positiver NettoertragJa1
2Positiver operativer CashflowJa1
3Gesamtkapitalrendite höher als im VorjahrNein0
4operativer Cashflow höher als NettogewinnJa1
5Niedrigerer Verschuldungsgrad als im VorjahrJa1
6Current Ratio höher als im VorjahrJa1
7Weniger oder gleich viele umlaufende Aktien
als im Vorjahr
Nein0
8Bruttomarge höher als im VorjahrJa1
9Kapitalumschlag höher als im VorjahrNein0
Gesamt6 von 9

Berichte und Präsentationen

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