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Das sind Wir

by Philipp

Name: Philipp

Alter: 30

Beruf: Management – Medizintechnik

Abschluss: Betriebswirt

Hobbies – Laufen: Finanzen, Reisen, Lesen, Börse

Über mich: Ich bin 1990 geboren und arbeite als Key Account Manager in der Medizintechnik-Branche. Mein Interesse für Aktien wurde im Jahr 2009 geweckt. Aktiv bin ich aber erst seit 2014. Ich bin überzeugt es gibt immer und irgendwo einen Bullenmarkt und wir werden diesen gemeinsam finden. Modern Value Investing ist eine Art NGO wir wollen den Content für dich kostenlos aber nicht umsonst zur Verfügung stellen.

Name: Peter

Alter: 31

Beruf: Chemielaborant – Instrumentelle Analytik

Abschluss: Fachhochschulreife; Berufsabschluss

Hobbies: Laufen, Chemie und Physik, Finanzmathematik, Modellbau, Videospiele, Lesen, Gitarrist, Bogenschütze
(Vielseitig interessiert)

Über mich: Ich wurde 1988 geboren und bin von Beruf gelernter Chemielaborant und für Modern Value Investing als Finanzjournalist tätig. Meine Spezialgebiete sind die instrumentelle Analytik in meinem Hauptberuf und die Fundamentalanalyse für Unternehmen, die ich für Modern Value Investing schreibe. Ich bin seit etwa 2011 an der Börse interessiert und aktiv und habe mir alles zu diesem Thema selbst beigebracht. Meine Erkenntnis: Alles ist erlernbar! Heute stelle ich mein Fachwissen über Modern Value Investing allen zur Verfügung, die hier meine Artikel und Analysen lesen.

Name: Marcel

Alter: 30

Beruf: Selbstständig Verkauf / Beratung / Promotion

Abschluss: Bachelor of Arts Mittelständische Wirtschaft / IHK-Versicherungsfachmann

Hobbies: Börse, Fußball, Lesen/Lernen,

Über mich: Im Jahre 1991 wurde ich geboren und machte im Jahr 2014 meinen Bachelor Abschluss im Fach Mittelständische Wirtschaft. Seitdem bin ich Selbstständig im Bereich Verkauf, Beratung und Promotion. Bei Modern Value Investing gebe ich euch einen Einblick in die Charts und außerdem freue ich mich Teil unseres wöchentlichem Aktienpodcast zu sein. Mein Ziel ist es die Aktienkultur in Deutschland zu fördern. Den ersten Kontakt mit dem Thema Börse hatte ich in der 10. Klasse beim Planspiel Börse. Dafür bin ich sehr dankbar, denn seit 2013 bin ich an der Börse aktiv, investiere regelmäßig und verfolge täglich das Börsengeschehen der Welt.

Name: MVI-Bär

Alter: noch jung

Beruf: Praktikant bei Modern Value Investing

Hobbys: Börsen-ABC, lernen & lehren, Honig

Über mich: Seit 2020 bin ich Teil der MVI-Familie und Chef des Börsen-ABC’s. Alles, was ich gelernt habe, gebe ich der Community weiter, damit niemand allein gelassen wird, wenn es darum geht eine solide Altersvorsorge aufzubauen.

Über Philipp und Marcel:

Vorstellung

Hey, wir sind Philipp und Marcel von Modern Value Investing. 

Philipp und ich sind seit knapp zehn Jahre am Aktienmarkt aktiv. Zum Thema Geldanlage sind wir im Zuge unserer jeweiligen Ausbildung gekommen. Beruflich kommen wir beide aus dem kaufmännischen Bereich. Philipp als leitender Angestellter und Marcel ist Selbstständig im Bereich Verkauf und Beratung. Nebenberuflich begonnen haben wir 2019 mit dem Projekt Modern Value Investing. Mittlerweile ist aus diesem Experiment ein echtes Unternehmen geworden.

Unser Ziel ist es die Aktienkultur im DACH-Raum weiter zu fördern und über Mythen und Unwahrheiten des Aktienmarktes anzukämpfen. Des Weiteren ist es uns wichtig das Thema Aktien und Geldanlage zu demokratisieren, weshalb wir unsere Inhalte kostenlos, aber nicht umsonst zur Verfügung stellen. 🙂 

Mit unserem gleichnamigen Youtube-Account produzieren wir wöchentlich neuen Content, in dem wir über Unternehmen und deren Geschäftsmodelle sprechen. 

Darüber hinaus erscheint wöchentlich unser Aktienpodcast von Modern Value Investing, in dem wir über aktuelle Ereignisse, Themen, Tops und Flops sowie einen bestimmten Oberthema sprechen.

Wir sind überzeugt es gibt immer irgendwo einen Bullenmarkt und wir werden diesen gemeinsam finden.

Wann habt ihr mit investieren angefangen?

Philipp’s Interesse am Aktienmarkt wurde im Jahr 2009 geweckt. Nach einer längeren Einarbeitungszeit begann Philipp im Jahre 2014 aktiv am Aktienmarkt zu investieren. 

Ich hingegen muss meiner Wirtschaftslehrerin danken. Sie führte bereits in der 10. Klasse ein Planspiel Börse durch. Im Laufe meines Wirtschaftsstudiums begann ich Ende 2012 aktiv zu investieren und meine Erfahrungen zu sammeln. Seitdem investieren wir unsere Sparrate in den Aktienmarkt. Dabei ging es uns beiden wahrscheinlich genauso, wie jedem anderen, der das erste Mal investiert. Der Puls stieg. Die Nervosität erreichte ein neues Niveau und wir betätigten nahezu sekündlich den Aktualisierungsbutton der Kursinformationen. Kleinste Veränderungen der Aktienkurse wurden systematisch aufgenommen und erst nach einiger Zeit stieg das Vertrauen darin, dass das Geld nicht morgen gleich weg sein würde. 

Philipp’s erste Aktie war Intel. Diese verkaufte er aber schon relativ schnell wieder, da er erkannte, dass das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt gar nicht so gut war. 

Mein erstes Investment ging in die Aktie von BMW. Ich mochte die Fahrzeuge und sah gefühlt immer mehr Modelle auf der Straße. Nach wenigen Monaten verkaufte ich aber auch, weil ich feststellte, dass die Automobilindustrie zyklisch verläuft. Mit beiden Entscheidungen können wir im Nachhinein sehr zufrieden sein. 

Selbstverständlich machten wir beide genügend Fehler, die auch hin und wieder mal teuer wurden. Lehrgeld bezahlt man an der Börse immer. Es sollte nur nicht größer sein, als die Rendite. 😀

Wie siehen eure Anlagestrategien aus? 

Unsere Anlagestrategien können gegensätzlicher nicht sein. 

Beginnen möchten wir aber mit den Gemeinsamkeiten. Wir beide sind überzeugt, dass ein Investment in einen breit gestreuten ETF eine Basis im Depot darstellen sollte. Bevor wir uns entscheiden in Einzelaktien zu investieren, wollen wir die Geschäftsmodelle der Unternehmen verstehen und daraus ableiten können, ob es das Geschäftsmodell in den kommenden 10 – 15 Jahren noch gibt und, ob es noch erfolgreicher sein wird als jetzt. Darüber hinaus möchten wir sicherstellen, dass das Unternehmen weiter wachsen kann und in der Vergangenheit auch schon gewachsen ist.

Philipp verfolgt den Value Ansatz nach Peter Lynch. Mathematisch exakt werden fundamentale Kennzahlen, wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis, hochgerechnet und eine mögliche Unter- oder Überbewertung festgestellt. Danach werden auch Kauf- und Verkaufsentscheidungen getroffen. Um sich dem Thema der High-Growth Investments nicht zu verschließen, begann Philipp ähnliche mathematische Ansätze in Bezug auf die Cashflow Entwicklung junger Unternehmen zu entwickeln. 

Meine Strategie besteht darin, dass ich mich insbesondere auf wachsende Unternehmen konzentriere. Daher bin ich der “tech-lastigere” von uns beiden. Fundamentale Daten spielen aber auch in meiner Strategie eine wichtige Rolle. Das Wachstum eines Unternehmens ist existenziell wichtig für ein Investment. Im Gegensatz zu Philipp, beurteile ich darüber hinaus die charttechnische Entwicklung eines Unternehmens. Die Charttechnik habe ich mir angeeignet. In meinem Depot unterscheide ich dann zwischen Trading- und Investmentposition. Letztere Aktien unterliegen der Buy-and-Hold Strategie bis sich am Geschäftsmodell oder an der Gesamtmarktlage signifikant Veränderungen ergeben. 

Was waren eure größten Investment Fehlgriffe?

Philipp bezeichnet die Investition in Bayer als eines seiner größeren Fehler. Er sah und sieht  nach wie vor die Vorzüge der beiden Geschäftsfelder der Bayer AG durch die Monsanto-Übernahme. Ob es letztendlich ein Fehler war, wissen wir erst in ein paar Jahrzehnten. Die Zeit der rechtlichen Unsicherheiten drückten dennoch auf den Kurs und das hätte Philipp sich auch ersparen können. Wie immer gilt: hinterher ist man eben schlauer. 

Passend zu letzterer Floskel basiert auch unser gemeinsamer Fehler. Wir beide waren überzeugt von der deutschen Tech-Hoffnung Wirecard. Ein gemeinsamer Besuch der Hauptversammlung des Fintech-Unternehmens bestärkte uns darin, an das Unternehmen zu glauben. Was wir schlussendlich daraus lernten, war, dass wir mehr Wert auf die Arbeit von Short-Sellern geben. Die Recherchetätigkeiten der Short-Seller sind deutlich detaillierter als die Zugänge, die sich uns Kleinanlegern anbieten. Auch wenn wir die Hauptschuld der Wirecard-Story beim Versagen der Aufsichtsbehörden und Wirtschaftsprüfern sehen, haben wir uns verleiten lassen unsere Investments, trotz Unsicherheiten und einem unseriösen agieren eines Vorstandes, nicht zu hinterfragen. Dahingehend positiv war die praktische Erfahrung, dass ein breit diversifiziertes Depot eine solche Pleite schnell abfangen kann und sich der Schaden dahingehend begrenzt. 

Optionsscheine waren ein weiterer Fehler, den ich nicht unerwähnt lassen möchte. Mit Hebel zu spekulieren funktioniert vor allem dann, wenn man jederzeit Zugriff auf sein Depot hat und das Marktgeschehen sekündlich verfolgen kann. Zusätzlich sollte mehr als nur Grundwissen für das Thema Optionsscheine vorhanden sein. Erfüllt man diese Kriterien nicht, so wird es unwahrscheinlich damit erfolgreich zu werden.

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