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Airbus SE – Aktienanalyse

by Peter Merkle

Viel Spaß beim Lesen der Aktienanalyse zu Airbus.

Übersicht

Alle relevanten Fundamentaldaten, in Form der Dokumentation für die Aufsichtsbehörden, sind hier im Archiv der Securities and Exchange Commission ebenso wie hier im SEC “Edgar” Filing Tracker zu finden.

Unternehmen und Geschäftsmodell

Unternehmen und Geschäftsmodell

Die Aribus SE, die von 2000 bis 2013 unter EADS für European Aeronautic Defence and Space firmierte, ist ein Unternehmen aus der Luft und Raumfahrt– sowie, nach BAE Systems, zweitgrößter Rüstungskonzern Europas. Eine geplante Fusion mit BAE Systems scheiterte im Juli 2012. Unter den Luft- und Raumfahrtunternehmen belegte Airbus 2021 den dritten Platz nach Umsatz. Mit der Übernahme der Airbus S.A.S, die heute als Flugzeughersteller im Bereich Verkehrsflugzeuge wirtschaftet, übernahm der Gesamtkonzern den Namen der neuen Tochterfirma, und ist seither unter dem Namen Airbus an den Börsen gelistet. Die EADS selbst war ein am 10. Juli 2000 gegründeter Konzern, der aus einer Fusion der einer Fusion der deutschen DASA, der französischen Aérospatiale-Matra und der spanischen CASA hervorging. Airbus ist heute fester Bestandteil des französischen Leitindex CAC 40 sowie des deutschen DAX. Der Hauptsitz des Unternehmens liegt im niederländischen Leiden, während die Konzernzentrale im französischen Toulouse beheimatet ist. Seine Geschäftstätigkeit hat das Unternehmen heute in 3 Kernbereiche gegliedert. Die Segmente sind die Airbus Commercial Aircraft, Aribus Defence and Space, sowie Airbus Helicopters. Ein viertes Segment ohne eigene Bezeichnung fasst weitere Tätigkeiten zusammen.

Eine Kritik, die sich durch die Historie von Airbus, sowie auch des Hauptkonkurrenten Boeing zieht, ist der wechselseitige Vorwurf wettbewerbsverzerrender industriepolitischer Maßnahmen. Dazu gehören neben den eigentlichen Aufträgen auch staatliche Darlehen und Schuldenerlasse. Nach Informationen der FAS summieren sich die europäischen Entwicklungshilfen allein für die A380, das aktuell größte Passagierflugzeug der Welt, auf 3,6 Milliarden Euro, und bei der Rückzahlung von Krediten an die DASA habe Deutschland 1998 auf 7 Milliarden DM verzichtet. Diese kritische Würdigung ist dahingehend interessant für Investoren, da sich hier die Frage stellt, wie weit das Unternehmen von Subventionen abhängig ist oder welcher Teil der Einnahmen tatsächlich aus direkten oder indirekten Subventionen besteht. Außerdem sind in der Firmengeschichte immer wieder verschiedene Skandale an die Öffentlichkeit gekommen, sowie Fälle von Korruption.

Die meisten Standorte von Airbus befinden sich in Deutschland und in Frankreich, aber als global agierendes Unternehmen, wurden auch bereits Niederlassungen in Spanien, den USA, in Kanada und in China gegründet. Diese beiden Länder sind auch große Anteilseigner am Unternehmen, zusammen mit Spanien und Großbritannien. Insgesamt verfügen die Regierungen von Frankreich, Deutschland und Spanien über etwa 26,0 Prozent des Aktienkapitals und damit über eine Sperrminorität. Für die Bundesrepublik Deutschland ist die verwaltende Gesellschaft die Gesellschaft zur Beteiligungsverwaltung mbH & Co. KG, deren einziger Gesellschafter die Kreditanstalt für Wideraufbau (KfW) ist und die etwa 10,9 Prozent an Airbus hält. Frankreich hält über die Sogepa etwa 11,0 Prozent an Airbus und Spanien über die Sociedad Estatal de Participaciones Industriales knapp 4,1 Prozent des Unternehmens.

Mit einer Marktkapitalisierung von über 82 Mrd. Euro, wird Airbus heute an verschiedenen Börsen unter der ISIN NL0000235190 gelistet, unter anderem an der EURONEXT. Airbus ist heute Teil von folgenden Indizes: CAC 40 / CAC 40 ESG, CAC All Shares, CAC All-Tradable, CAC Large 60, DAX 40, Euronext 100, Euro Stoxx 50, FTSE Eurotop 100, PEA, SBF 120, Stoxx Europe 50, STOXX Europe 600, Stoxx France 50.

Geschäftsfelder

Wie bereist erwähnt, gliedert Airbus seine Geschäfte in 3 Haupt-Segmente und ein zusätzliches Segment.

  • Airbus Commercial Aircraft – Airbus ist die größte Airbus-Group-Division. Die Typenfamilie der Airbus-Passagierflugzeuge reicht vom kleinsten Airbus A318 bis zum größten Airbus, dem erstmals am 15. Oktober 2007 in Toulouse an Singapore Airlines ausgelieferten Airbus A380, dem größten Passagierflugzeug der Welt. Zum ersten Mal in seiner Geschichte hatte Airbus (bisher immer der größte Gewinnbringer der Airbus Group) im Jahr 2006 durch die A380-Krise einen Verlust erwirtschaftet. 2021 lieferte das Segment für Verkehrsflugzeuge rund 68,5 Prozent der Umsätze.
  • Airbus Helicopters – Airbus Helicopters, bis zum 1. Januar 2014 Eurocopter, gegründet 1992, ist heute ein deutsch-französisch-spanischer Teilkonzern und ein Geschäftsbereich der Airbus Group. Im Jahr 2009 festigte Airbus Helicopters seine Position als weltweite Nummer 1 am zivilen und halbstaatlichen Hubschraubermarkt mit einem Umsatz von 4,6 Milliarden Euro, Aufträgen über 344 neue Hubschrauber und einem Anteil von 52 Prozent am zivilen und halbstaatlichen Markt. Zusammengerechnet stellen die Produkte der Gruppe einen Anteil von 30 Prozent am gesamten weltweiten Hubschrauberbestand. Ihre starke weltweite Präsenz unterstützen 18 Tochtergesellschaften in fünf Erdteilen sowie ein dichtes Netz von Vertriebspartnern, zugelassenen Vertragshändlern und Wartungszentren. Gegenwärtig sind mehr als 10.500 Airbus-Helicopters-Hubschrauber für über 2800 Kunden in mehr als 140 Ländern in Betrieb. Airbus Helicopters ist der Hersteller mit der weltweit größten Auswahl an Zivil- und Militärhubschraubern. Die Airbus-Helicopters-Gruppe beschäftigt rund 15.600 Mitarbeiter. Airbus Helicopters ist mir nur 12,0 Prozent Anteil am Umsatz das kleinste Haupt-Segment.
  • Weitere – Zum Konzern gehören die Tochterunternehmen Premium Aerotec mit der Fertigung von Strukturen und Fertigungssystemen, Stelia Aerospace – Luftfahrtzulieferer für Struktur- und Außenhaut-Elemente sowie Innenraumausstattung, Airbus Transport International mit fünf Beluga-Transportflugzeugen und die Elbe Flugzeugwerke in Dresden, die auf den Umbau von Passagier- zu Frachtflugzeugen spezialisiert ist und den Strukturtest der A380 durchführt.

    Außerdem werden weitere Produkte und Joint-Ventures zum Konzern gezählt: ATR mit Turboprop-Regionalflugzeugen, SOCATA bis zum Verkauf 2009 (heute: Daher Airplane) mit leichten Sport- und Reiseflugzeugen und Tarmac Aerosave, das größte europäische Unternehmen für Flugzeuglagerung, -wartung und -verschrottung.

    Die konzernübergreifende Forschung und Entwicklung firmiert unter Airbus Group Innovation (AGI).

Heute ist Airbus eine der bekanntesten Firmen für die Entwicklung und Herstellung kommerzieller und militärischer Flugmaschinen und bedient die Bereiche für Flugzeuge und Helicopter. Aber auch Satelliten, Trägerraketen und andere Orbitalsysteme sowie Lenkflugkörper und Kommunikationssysteme zählen zur Palette der Firma.

Damit ist Airbus, vergleichbar zu seinem Hauptkonkurrenten Boeing, sehr breit in der Luft- und Raumfahrttechnik aufgestellt. Skeptisch ist aber auch im Falle von Airbus die hohe Staatsbeteiligung zu sehen. Aus der Historie ist bekannt, dass bei politischer Einmischung in Unternehmen, vor allem das Management nicht immer mit den besten Leuten besetzt wird, sondern eine fatale Tendenz dazu besteht, dieses mit willfährigen Leuten zu besetzen oder andere Schwerpunkte zu setzen. Im Bereich der Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge, hat Airbus heute einen Marktanteil von rund 60 Prozent.

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Management:

Management

Chief Executive Officer, President, Chairman

Guillaume Faury, CEO Airbus SE

Amtierender CEO von Airbus ist seit April 2019 der französische Geschäftsmann Guillaume Faury, 53 Jahre alt. Faury ist ehemaliger Präsident der Verkehrsflugzeugsparte, dem nach Umsatz wichtigsten Geschäftszweit des Unternehmens. Diese Position erfüllte er seit Februar 2018, ehe er zum CEO berufen wurde. Darüber hinaus ist Guillaume seit April 2021 Mitglied des Verwaltungsrats von AXA SA und seit Juli 2021 Präsident des Groupement des Industries Françaises de l’Aéronautique et du Spatial (GIFAS), des Verbands der französischen Luft- und Raumfahrtindustrie.

Davor war Guillaume Chief Executive Officer von Airbus Helicopters (2013-2018), wo er unter anderem die Umstrukturierung des Fertigungssystems und die Einführung neuer Technologien verantwortete. Davor war er vier Jahre lang in der Automobilindustrie bei Peugeot (2009-2013), dem französischen Automobilhersteller, tätig, wo er zum Executive Vice President für Forschung und Entwicklung und Mitglied des Vorstands des Unternehmens aufstieg. Er leitete unter anderem bedeutende Fortschritte in der emissionsärmeren Hybridmotortechnologie von Peugeot und die Überarbeitung der Produktpalette des Unternehmens.

Zwischen 1998 und 2008 bekleidete er verschiedene Führungspositionen in den Bereichen Engineering, Programme und Flugtests im Hubschraubergeschäft von Airbus, das damals unter dem Namen Eurocopter firmierte. Er wurde Executive-Vizepräsident für Programme und Mitglied des Exekutivkomitees von Eurocopter, bevor er zum Exekutivdirektor für Forschung und Entwicklung ernannt wurde.

Guillaume begann seine Karriere 1992 als Flugtestingenieur für den Hubschrauber Eurocopter Tiger bei der Direction Générale de l’Armement (DGA), der französischen Regierungsbehörde, die für die Entwicklung und den Kauf von Verteidigungssystemen für die französischen Streitkräfte zuständig ist. Er absolvierte 1990 die École polytechnique in Paris und anschließend die École nationale supérieure de l’aéronautique et de l’espace in Toulouse.

Guillaumes Liebe zum Fliegen und zur Luftfahrt reicht bis in seine Kindheit zurück. Er ist ein qualifizierter Leichtflugzeugpilot und Helikopter-Flugtestingenieur mit 1.300 Stunden Flugerfahrung.

Er wurde 1968 in Cherbourg, Normandie, geboren, ist verheiratet und hat drei Kinder.

Zwei positive Aspekte sind hier bereits feststellbar: Zum einen ist Faury selbst erfahren im Umgang mit Fluggerät und er selbst hält Aktien im Wert von aktuell rund 2,3 Mio. Euro.

Chief Operating Officer

Alberto Gutiérrez, COO Airbus

COO von Airbus ist seit dem 01. Juli 2021 der 53 jährige Alberto Gutiérrez. Er leitet die Produktions-, Qualitäts- und Beschaffungsorganisationen. Sein übergeordnetes Ziel ist es, die Schnelligkeit, Effizienz und Qualität der Flugzeugproduktion bei Airbus sicherzustellen.

Während das Unternehmen in eine Ära der digitalen und Serienfertigung einbricht, besteht Albertos Rolle darin, kontinuierliche operative Exzellenz zu implementieren und das Produktionssystem der Zukunft zu entwickeln. Darüber hinaus ist er Leiter von Airbus Spanien und verantwortlich für die Überwachung der gesamten Geschäftsaktivitäten des Unternehmens im Land. Zuvor war er Head of Military Aircraft bei Airbus Defence and Space und seit dem 1. Januar 2019 Mitglied des Executive Committee der Division, nachdem er seit Juli 2017 den Betrieb von Airbus Military Aircraft und seit Januar 2016 Combat Air Systems geleitet hatte. Er war von 2013 bis 2015 CEO der Eurofighter GmbH und von 2007 bis 2013 Chief Operating Officer (COO) von Airbus Military. In dieser Funktion war er für die weltweiten Aktivitäten des Militärflugzeuggeschäfts verantwortlich, einschließlich der Herstellung und Produktion in allen verschiedenen Standorte des Unternehmens, die Errichtung der A400M Endmontagelinie in Sevilla, die A330 Tanker Conversion Centers in Madrid, Brisbane (Australien) und Bournemouth (UK), die Wiederbelebung der indonesischen Luft- und Raumfahrtindustrie und die Umstrukturierung der polnischen Tochtergesellschaft des Unternehmens in Warschau PZL sowie das Verteidigungsgeschäft in Portugal über das portugiesische Unternehmen OGMA.

Die Karriere von Alberto Gutiérrez begann 1985 als junger Ingenieur in der ehemaligen CASA in Getafe, wo er in verschiedenen Positionen in den Bereichen Fertigung und Produktion, IT, Planung und Programme arbeitete und Erfahrungen sammelte.

Alberto Gutiérrez hat einen Abschluss in Telekommunikationstechnik von der Universidad Politécnica in Madrid und einen Master in Information System Management.

Der COO selbst hält keine Aktien des Unternehmens.

Chief Financial Officer

Dominik Asam, CFO Airbus

Dominik Asam ist Chief Financial Officer (CFO) von Airbus und Mitglied des Executive Committee. Dominik Asam kam im April 2019 von der Münchener Infineon Technologies AG, wo er seit 2011 CFO war, zu Airbus. Acht Jahre lang verantwortete er unter anderem die Funktionen Group Controlling, IT, Treasury, Investor Relations, Compliance & Risk Management, Export Control und Nachhaltigkeit und Geschäftskontinuität. Zuvor war Dominik Asam 2010 Leiter des Konzerncontrollings der RWE AG.

Zwischen 2005 und 2010 hatte er verschiedene Positionen bei der Siemens AG inne, darunter CEO von Siemens Financial Services und Corporate Vice President und Treasurer. Von 2003 bis 2005 leitete Asam die Bereiche Investor Relations, Mergers & Acquisitions und Strategy bei Infineon Technologies. Dominik Asam begann seine berufliche Laufbahn 1996 in der Investment Banking Division von Goldman Sachs Inc. mit Stationen in Frankfurt, London und New York.

Als Absolvent des Maschinenbaustudiums an der Technischen Universität München und der École Centrale Paris verfügt Dominik Asam über einen Master in Business Administration des INSEAD (European Institute of Business Administration).

Chairman

René Obermann, Chairman Airbus

René Obermann ist Co-Head of Europe und Geschäftsführer der Warburg Pincus Deutschland GmbH, einer führenden globalen Private-Equity-Gesellschaft, zu der er 2015 kam. Darüber hinaus ist er stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der 1&1 IONOS Holding SE, einem führenden europäischen Web Hosting- und Cloud-Unternehmen und Vorstandsmitglied bei Inmarsat, einem Satellitennetzwerkanbieter. René Obermann war zuvor Vorstandsmitglied verschiedener Unternehmen, darunter Allianz Deutschland AG, Spotify und Telenor.

René arbeitete 2014 als CEO von Ziggo BV in den Niederlanden bis zur Fusion mit UPC von LibertyGlobal im November 2020. Vor Ziggo arbeitete René von 1998 bis 2013 bei der Deutsche Telekom Group (DT). Nachdem er die Mobilfunksparte von DT (T-Mobile International ) wurde er im November 2006 zum Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom AG ernannt, wo er bis Dezember 2013 tätig war.

René begann seine Karriere mit einer kaufmännischen Ausbildung bei der BMW AG in München. Als nächstes gründete er 1986 sein eigenes Unternehmen: ABC Telekom, ein Unternehmen, das Telekommunikationsgeräte vertreibt und technische Dienstleistungen anbietet. Nach der Übernahme von ABC Telekom durch Hutchison Whampoa im Jahr 1991 wurde René geschäftsführender Gesellschafter des daraus resultierenden Unternehmens: Hutchison Mobilfunk GmbH. Zwischen 1993 und 1998 war er CEO dieses Unternehmens.

Von 2007 bis 2013 war René zudem Vizepräsident des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM).

Zusammenfassend

Das Management der Airbus SE besteht im Kern aus erfahrenen Managern, die in ihrer jeweiligen Tätigkeit auf einen enormen Erfahrungsschatz zurückgreifen können. Allerdings sind die Kernpositionen des Managements, in Form von CEO, COO und CFO, bestenfalls seit 3 Jahren mit der jeweiligen Person besetzt, das Management ist also noch relativ frisch im Amt. Allerdings lange genug, um bereits erste Aussagen über die Qualität machen zu können, was im späteren Verlauf passieren soll. Definitiv Negativ: Außer dem CEO, hält keiner der Manager Aktien des Unternehmens.

News

News

Weitere Nachrichten zum Unternehmen können hier im News-Bereich von simplywall.st gefunden werden oder hier im Press Room der Investor Relations.

27. Juli 2022 – Airbus SE hat Ergebnisse für das zweite Quartal und sechs Monate zum 30. Juni 2022 veröffentlicht. Für das zweite Quartal meldete das Unternehmen einen Umsatz von 12.810 Millionen Euro gegenüber 14.177 Millionen Euro im Vorjahr. Der Jahresüberschuss betrug 682 Millionen Euro gegenüber 1.869 Millionen Euro im Vorjahr.

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten betrug 0,87 Euro gegenüber 2,38 Euro im Vorjahr. Das verwässerte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten betrug 0,87 EUR gegenüber 2,38 EUR im Vorjahr. In den sechs Monaten betrug der Umsatz 24.810 Mio. EUR gegenüber 24.637 Mio. EUR im Vorjahr. Der Jahresüberschuss betrug 1.901 Millionen Euro gegenüber 2.231 Millionen Euro im Vorjahr.

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten betrug 2,42 Euro gegenüber 2,84 Euro im Vorjahr. Das verwässerte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten betrug 2,42 Euro gegenüber 2,84 Euro im Vorjahr.

09. Juli 2022 – Airbus hat eine Führungskraft von Temasek zum Hauptvertreter für Australien und Neuseeland ernannt. Herr Stephen Forshaw, der seit April 2011 globaler Leiter für öffentliche Angelegenheiten bei der Investmentfirma in Singapur ist, tritt seine neue Stelle am 1. August an, teilte Airbus gestern mit. Seit Anfang 2013 ist er außerdem als Managing Director für Australien und Neuseeland bei Temasek tätig und hatte zuvor leitende Positionen bei Singapore Airlines und Microsoft Asia-Pacific inne.

Herr Forshaw, ein australischer Staatsbürger, arbeitete auch bei der gesetzgebenden Versammlung des australischen Hauptstadtterritoriums in Canberra, wo er mehrere beratende Funktionen innehatte, darunter als Stabschef des stellvertretenden Ministerpräsidenten alle Geschäftsbereiche des Unternehmens, einschließlich Verkehrsflugzeuge, Hubschrauber, Verteidigung und Raumfahrt.

05. Mai 2022 – Ecopia AI gab die Ausweitung seiner Partnerschaft mit Airbus bekannt, bei der Ecopias großflächige 3D-Vektor-Mapping-Technologie mit der globalen Satellitenbildgebungskapazität von Airbus kombiniert wird. Diese Partnerschaft wird die Erstellung einer hochpräzisen dreidimensionalen Vektordarstellung der realen Welt ermöglichen, die mit beispielloser Geschwindigkeit erstellt und gepflegt wird. Als Teil dieser erweiterten Beziehung wird Ecopia auch dem zertifizierten Wiederverkäufernetzwerk von Airbus beitreten – was Ecopia zusätzlich die Möglichkeit bietet, Airbus-Bilder als Teil ihrer Produktsuite weiterzuverkaufen.

Durch diese fortgesetzte Partnerschaft wird Ecopia die globalen sehr hochauflösenden 30-cm-Bilder von Airbus von Pléiades Neo und die 50-cm-Bilder von Pléiades nutzen, die als Input für die KI-basierten 3D-Kartierungssysteme von Ecopia dienen werden. Diese 3D-Karten bieten eine digitale Grundlage für Anwendungen in verschiedenen Sektoren, darunter Regierungs-, Versicherungs-, Telekommunikations- und Verbraucheranwendungen. Ecopia hat im Rahmen dieser Partnerschaft mit der groß angelegten Kartenproduktion begonnen, nachdem zur Unterstützung einer Kundeninitiative eine 3D-Vektorkartierung von Gebäuden und Vegetation in zwei Ländern abgeschlossen wurde, die mehr als 14.000.000 Gebäude auf 136.000 km2 abdeckt – eine Anstrengung, die in nur 3 Wochen abgeschlossen wurde.

04. Mai 2022 – Airbus SE hat die Ergebnisse für das erste Quartal zum 31. März 2022 bekannt gegeben. Für das erste Quartal meldete das Unternehmen einen Umsatz von 12.000 Millionen Euro gegenüber 10.460 Millionen Euro im Vorjahr. Der Jahresüberschuss betrug 1.219 Millionen Euro gegenüber 362 Millionen Euro im Vorjahr.

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten betrug 1,55 Euro gegenüber 0,46 Euro im Vorjahr. Das verwässerte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten betrug 1,55 Euro gegenüber 0,46 Euro im Vorjahr.

29. März 2022 – Airbus gab bekannt, dass in Mirabel eine zusätzliche Fläche von 11.600 m2 (125.000 ft2) zur Unterstützung der Upstream-Montage von A220-Flugzeugunterkomponenten eingeweiht wurde. Die zusätzliche Fläche, die mehr als sieben NHL-Eishockeyfeldern entspricht, wurde konzipiert, um die Produktionskapazität des A220 zu unterstützen, die sich in den nächsten Jahren voraussichtlich mehr als verdoppeln wird. Es ist die erste Unterkomponenten-Vormontagezone (“Pre-FAL”) von Airbus außerhalb Europas.

Mit dieser jüngsten Erweiterung umfasst der A220-Standort von Airbus Canada in Mirabel nun fast 1,4 Millionen ft2 (130.000 m2) und beschäftigt über 2.500 Mitarbeiter. Dieser neue Untermontagebereich wird die Effizienz des A220-Produktionsbetriebs steigern und die für die Endmontage des Flugzeugs erforderliche Zeit erheblich verkürzen. Ab sofort wird die Vorbereitung von Flugzeugrumpfsektionen an einem Standort konzentriert. Nach der Untermontage werden diese Komponenten an einen der beiden A220-Endmontagestandorte in Mirabel, Quebec, oder Mobile, Alabama, geschickt.

Dieser neue Prozess wird es ermöglichen, die A220-Produktionsrate bis Mitte des Jahrzehnts von sechs Flugzeugen pro Monat auf 14 Flugzeuge pro Monat zu steigern. Die Bauarbeiten für die neue A220 Pre-FAL begannen vor etwa einem Jahr und erforderten die Zusammenarbeit mit großen lokalen Lieferanten. Rund 250 Mitarbeiter des Standorts Mirabel A220 unterstützten die Vorbereitung der neuen Untermontagen in diesem Bereich. Diese Mitarbeiter haben in den vergangenen Monaten maßgeschneiderte Schulungen erhalten, die ihnen den Übergang von der Arbeit an einem festen Arbeitsplatz zur Arbeit an einer „gepulsten Leitung“ erleichtern.

Der Standort Mirabel A220 ist der Hauptsitz des A220-Programms. Neben dieser neuen Vormontagelinie und zwei Endmontagelinien umfasst der Standort Mirabel auch Engineering, Supportfunktionen, In-Service-Support sowie Entwicklung und Lieferung an Kunden. Ein zweiter Montagestandort befindet sich ebenfalls in Mobile, Alabama, USA, und ist der Endmontage und Auslieferung von A220-Flugzeugen für den US-Markt gewidmet. Bis heute haben mehr als 25 Kunden Festbestellungen für 740 A220-Flugzeuge aufgegeben, von denen rund 200 an über 15 Kunden ausgeliefert wurden.

Die Airbus Canada Limited Partnership, die für das A220-Flugzeugprogramm verantwortlich ist, hat zwei Anteilseigner: Airbus, das 75 % der Anteile hält, und Investissement Québec, das 25 % hält.

17. März 2022 – Airbus SE (ENXTPA:AIR) hat die Cybersecurity-Sparte von Atos SE (ENXTPA:ATO) im Auge. Doch die Schwierigkeiten der IT-Sparte behindern ihre Ambitionen. Der Ball der Freier für Atos wächst weiter.

Nach der gescheiterten Offensive von Thales ist Airbus an dem Computerkonzern interessiert. Mehreren Quellen zufolge habe der Konzern in den letzten Wochen „die Akte studiert“, weil sein Management „digitale Ambitionen“ habe, fügt einer von ihnen hinzu. Kontaktiert, wollte die Gruppe unsere Informationen nicht kommentieren. Airbus hat offensichtlich das Nugget von Atos im Auge, seine Cybersicherheitssparte, den ehemaligen Bull und seinen Supercomputer.

Sie will sich in diesen Gewerken weiterentwickeln, die sie bereits in ihrem Geschäftsbereich „Verteidigung und Raumfahrt“ betreibt. Atos ist bereits seit mehreren Jahren Partner. Die Situation von Atos ist jedoch kompliziert, da der Großteil seiner Tätigkeit immer noch mit der Verwaltung von Dienstleistungen und Computerausrüstung verbunden ist, die stark rückläufig sind. Die Gruppe häuft seit mehr als einem Jahr Schwierigkeiten an.

Er hat seit letztem Sommer zwei Benachrichtigungen zu seinen Ergebnissen verkettet. Die Margen haben sich halbiert, der Umsatz geht zurück und der Aktienkurs ist innerhalb eines Jahres um 60 % gefallen. Infolgedessen hat Airbus zu diesem Zeitpunkt nicht nachgefragt. „Guillaume Faury ist der Meinung, dass diese Akte im Vergleich zu den Herausforderungen von Airbus zu kompliziert ist“, fasst eine Quelle zusammen, insbesondere die Wiederaufnahme des Post-Covid-Luftverkehrs.

„Es ist eine gute Idee, dass Airbus an uns interessiert ist“, sagt ein enger Freund von Atos, der den Flugzeugbauer offenbar dem mit seiner Offensive im vergangenen Monat schlecht erlebten Thales vorzieht. Airbus bleibt jedoch aufmerksam auf die Entwicklung von Atos.

23. Februar 2022 – Intelinair und Airbus gaben eine mehrjährige Kooperationsvereinbarung bekannt, die hochauflösende Airbus-Satellitenbilder als Eingabe für Intelinairs AGMRI®-Plattform für Pflanzenanalysen mit künstlicher Intelligenz (KI) bereitstellen wird, um einen vollständigen Überblick über jeden Morgen und jedes Feld von der Aussaat bis zur Ernte zu liefern . Hochauflösende Bilddienste von den Satelliten Pléiades und SPOT 6/7 werden 50 cm und 1,5 m große Geodaten als zusätzlichen Input in die AGMRI-Plattform einspeisen, damit Landwirte und landwirtschaftliche Einzelhändler datengesteuerte Entscheidungen treffen und ihre Betriebe mit Zuversicht proaktiv verwalten können . Mit Satelliten- und anderen Luftbildquellen erhalten Landwirte während der gesamten Vegetationsperiode eine neue Perspektive auf die agronomischen Bedingungen in Form von Aufgang, Pflanzengesundheit, Unkrauterkennung und Erntebereitschaft auf ihren Feldern.

Aus dieser Perspektive werden Probleme mit der Produktleistung und Ernteschäden sichtbar, sodass rechtzeitige Managemententscheidungen getroffen werden können, um die Erträge zu schützen und die finanziellen Erträge zu optimieren.

22. Februar 2022 – Airbus SE (ENXTPA:AIR), Safran SA (ENXTPA:SAF) und Ace Capital Partners haben am 22. Februar 2022 eine Absichtserklärung zur Übernahme von Aubert & Duval S.A. von ERAMET S.A. (ENXTPA:ERA) unterzeichnet. Die drei Partner planen dies Erwerb von 100 % von Aubert & Duval zu gleichen Teilen durch ein für diese Transaktion gegründetes Joint Venture. Gemäß den Bedingungen der Transaktion würde die Veräußerung von A&D auf einem Unternehmenswert von 95 Millionen Euro basieren.

Der französische Staat hat innerhalb von Eramet eine spezifische Beteiligung im Rahmen bestimmter strategischer Vermögenswerte von Aubert & Duval eingerichtet. Dieser spezielle Anteil wird nach Abschluss der Transaktion durch einen ähnlichen Anteil innerhalb von Aubert & Duval ersetzt. Die Transaktion unterliegt der Konsultation mit den zuständigen Arbeitnehmervertretungen und allen erforderlichen behördlichen Genehmigungen. Die Transaktion soll im vierten Quartal 2022 abgeschlossen werden.

Ab dem 21. Juni 2022 gibt Eramet nach ihrem Konsultationsprozess heute die Unterzeichnung des Aktienkaufvertrags mit dem Konsortium bekannt. Der Vorgang soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, vorbehaltlich des Verzichts auf bestimmte aufschiebende Bedingungen und vorbehaltlich der Einholung der Stellungnahme der Arbeitnehmervertretungen einschließlich der Einholung behördlicher Genehmigungen. Nomura fungierte als Finanzberater für Safran. Patrick Dziewolski, Christine Lenis, Sébastien de Monès, Cyril Gaillard, Olivier Billard, Nicolas Laurent, Guillaume Pellegrin von Bredin Prat & Associes fungierten als Rechtsberater von ERAMET S.A. (ENXTPA:ERA).

Baker McKenzie fungiert als Rechtsberater für das Konsortium von Airbus, Safran und Tikehau Ace Capital. Katrin Schallenberg und Emily Xueref-Poviac von Clifford Chance France fungierten als Rechtsberater für Safran, Ace Capital und Airbus SE. Eric Hickel, Nicolas Arfel, Edith Baccichetti und Hannes Scheibitz von PwC Société d’Avocats fungierten als Rechtsberater für Safran, Ace Capital und Airbus SE.

17. Februar 2022 – Airbus SE hat die Ergebnisse für das am 31. Dezember 2021 endende Gesamtjahr bekannt gegeben. Für das Gesamtjahr meldete das Unternehmen einen Umsatz von 52.149 Millionen Euro gegenüber 49.912 Millionen Euro im Vorjahr. Der Nettogewinn betrug 4.213 Millionen Euro im Vergleich zu einem Nettoverlust von 1.133 Millionen Euro im Vorjahr.
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten betrug 5,36 EUR im Vergleich zu einem unverwässerten Verlust je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten von 1,45 EUR im Vorjahr. Das verwässerte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten betrug 5,36 EUR im Vergleich zu einem verwässerten Verlust je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten von 1,45 EUR im Vorjahr.

14. Februar 2022 – Aviation Capital Group LLC gab bekannt, dass sie nach ihrer im Dezember 2021 angekündigten Bestellung von 40 Flugzeugen der A320neo-Familie, darunter fünf A321XLR, einen festen Vertrag über 20 A220 unterzeichnet hat Aerodynamik, fortschrittliche Materialien und Pratt & Whitneys PW1500G-Getriebefan-Triebwerke der neuesten Generation. Mit einer um 50 % reduzierten Geräuschkulisse und einem bis zu 25 % geringeren Treibstoffverbrauch pro Sitzplatz im Vergleich zu Flugzeugen der vorherigen Generation sowie rund 50 % geringeren NOx-Emissionen als Industriestandards ist die A220 ein großartiges Flugzeug für Regional- und Langstreckenflüge Operationen.

Die jüngste Vereinbarung erhöht die Gesamtzahl der Festbestellungen für die A220 auf über 700. Mit dieser Bestellung unterstützt ACG die kürzlich gestartete mehrere Millionen Dollar schwere ESG-Fonds-Initiative von Airbus, die zu Investitionen in nachhaltige Luftfahrtentwicklungsprojekte beitragen wird.

19. Februar 2022 – Air Liquide, Airbus, Korean Air und die Incheon International Airport Corporation haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um die Nutzung von Wasserstoff am Incheon International Airport zu untersuchen. Auf globaler Ebene wird die Zusammenarbeit auch die Entwicklung einer koreanischen Flughafeninfrastruktur untersuchen, um den Einsatz von wasserstoffbetriebenen Verkehrsflugzeugen zu unterstützen. Diese Partnerschaft spiegelt das gemeinsame Bestreben wider, die Entstehung eines innovativen Luftfahrtsektors voranzutreiben, der sich der Unterstützung des Ziels der koreanischen Regierung der Klimaneutralität bis 2050 verschrieben hat.

Im Rahmen der Absichtserklärung werden die vier Partner einen Fahrplan erstellen, um zunächst Wasserstoffnutzungen am und um den Flughafen Incheon zu entwickeln und Szenarien zu erstellen, um den Einsatz von Wasserstoffökosystemen zu unterstützen, die mit anderen koreanischen Flughäfen verbunden sind. In einem zweiten Schritt konzentriert sich die Partnerschaft auf die Durchführung von Studien zur Definition und Entwicklung der erforderlichen Flüssigkeitsinfrastruktur am Flughafen Incheon, um die Ankunft des ersten wasserstoffbetriebenen Flugzeugs vorzubereiten. Jeder Partner wird sein komplementäres Fachwissen nutzen, um die potenziellen Möglichkeiten von Wasserstoff zu definieren und die Dekarbonisierung der Luftfahrtindustrie zu unterstützen. Air Liquide bringt sein umfassendes Know-how bei der Beherrschung der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette (Produktion, Verflüssigung, Speicherung und Verteilung) ein, insbesondere bei der Versorgung mit flüssigem Wasserstoff.

Airbus wird Merkmale des Bodenbetriebs von wasserstoffbetriebenen Flugzeugen sowie Flugzeugmerkmale und den Energieverbrauch der Flotte bereitstellen, während Korean Air Fachwissen über den Betrieb von Bodenflugzeugen sowie das Luftmanagement und den Betrieb bereitstellen wird. Schließlich wird die Incheon International Airport Corporation einen Ausblick auf den Flughafenentwicklungsplan zusammen mit den Merkmalen des Luftverkehrs und der Verteilung auf die Terminals geben, beginnend mit dem Incheon International Airport, einem der verkehrsreichsten Flughäfen der Welt. Air Liquide, ein Pionier und führender Anbieter von Wasserstofflösungen, wird seine starke lokale Präsenz nutzen, um den Einsatz von Wasserstofflösungen in Südkorea zu beschleunigen. Am Flughafen Incheon hat die Gruppe bereits in zwei Hochleistungs-Wasserstoffstationen investiert, die im August 2021 in Betrieb genommen wurden und Wasserstoff-Brennstoffzellen-Busse, -Autos und -Vorführlastwagen versorgen, und versorgt die Stationen im Rahmen eines langfristigen Vertrags mit Wasserstoffmolekülen.

18. Januar 2022 – EarthDaily Analytics Corp. gab die ersten Missionspartner für die EarthDaily-Konstellation des Unternehmens aus 9 superspektralen Satelliten bekannt. Die EarthDaily Constellation wird eine beispiellose tägliche globale Abdeckung der Landmassen der Erde bieten und die Fähigkeiten der Geodatenanalyse erheblich verbessern, um wertvolle Einblicke in Branchen wie Landwirtschaft, Umwelt, Soziales und Governance (ESG), Versicherungen, Katastrophenprävention und -wiederherstellung, Rohstoffhandel, und mehr bis Ende 2023. Der Hauptpartner von EDA für diese Mission ist Loft Orbital Solutions Inc., das wiederum mit Airbus SE einen Vertrag über die Lieferung von Satellitenbussen auf der Grundlage des OneWeb-Erbes und der Produktionslinien von Airbus abgeschlossen hat, die eine Reihe von technischen Verbesserungen beinhalten Ultrahochleistungsanforderungen von EarthDaily.

Der Vertrag von EDA mit Loft Orbital umfasst 10 Satellitenbusse (einschließlich eines Ersatzfahrzeugs im Orbit), die Integration der bildgebenden Nutzlasten in die Satelliten, den Start und den Betrieb des Raumfahrzeugs. Loft Orbital wird auch die Systeme und Dienstleistungen bereitstellen, die es EDA ermöglichen, die bildgebenden Nutzlasten zu betreiben und die Daten direkt an sein Cloud-basiertes Bodensegment zu übertragen. Der Bau der EarthDaily Constellation-Satelliten begann im September 2021, die Starts sind für 2023 geplant. Die Konstellation wird wissenschaftlich hochwertige Bilder des Planeten mit einer Auflösung von 5 Metern in einer einzigartigen Kombination von 22 Spektralbändern mit 3 verschiedenen Kameratypen sammeln, die ein breites Spektrum abdecken reichen von sichtbaren bis thermischen Wellenlängen, um eine Reihe von geoanalytischen Anwendungen in verschiedenen Endmärkten zu unterstützen.

17. Januar 2022 – Airbus, Nippon Telegraph and Telephone Corporation (NTT), NTT DOCOMO, INC. (DOCOMO) und SKY Perfect JSAT Corporation (SKY Perfect JSAT) gaben gemeinsam bekannt, dass sie damit begonnen haben, die Machbarkeit einer Zusammenarbeit bei zukünftigen Höhenplattformstationen (HAPS) zu untersuchen. -basierte Konnektivitätsdienste als Teil eines zukünftigen weltraumgestützten drahtlosen Konnektivitätsökosystems. Die mit einem Memorandum of Understanding (MOU) gestartete Studie wird versuchen, die Anforderungen für die frühe Bereitstellung eines HAPS-basierten Netzwerks zu identifizieren.

Die Zusammenarbeit wird die Nutzung des Airbus Zephyr, des führenden solarbetriebenen, unbemannten Stratosphären-Luftfahrtsystems (UAS), und der drahtlosen Kommunikationsnetze von NTT, DOCOMO und SKY Perfect JSAT untersuchen, um die HAPS-Konnektivität zu testen, praktische Anwendungen zu identifizieren und zu entwickeln erforderlichen Technologien zu entwickeln und schließlich weltraumgestützte drahtlose Breitbanddienste einzuführen.

30. Dezember 2021 – Aviation Capital Group LLC gab bekannt, dass sie mit Airbus eine Absichtserklärung (MoU) über 20 A220 und einen Festvertrag mit Airbus über 40 Flugzeuge der A320neo-Familie unterzeichnet hat, von denen fünf A321XLR sind. Die A220 ist das einzige Flugzeug, das speziell für den Markt mit 100 bis 150 Sitzplätzen gebaut wurde und vereint Aerodynamik, fortschrittliche Materialien und PW1500G-Getriebefan-Triebwerke der neuesten Generation von Pratt & Whitney. Mit einer um 50 % reduzierten Geräuschkulisse und einem bis zu 25 % geringeren Treibstoffverbrauch pro Sitzplatz im Vergleich zu Flugzeugen der vorherigen Generation sowie rund 50 % geringeren NOx-Emissionen als Industriestandards ist die A220 ein großartiges Flugzeug für Regional- und Langstreckenflüge Operationen.

Die A320neo-Familie ist die erfolgreichste Verkehrsflugzeugfamilie aller Zeiten und weist eine Betriebszuverlässigkeitsrate von 99,7 % auf. Die A320neo-Familie umfasst die neuesten Technologien, darunter Triebwerke der neuen Generation und Sharklet-Flügelspitzenvorrichtungen, und bietet gleichzeitig unübertroffenen Komfort in allen Klassen sowie die 18 Zoll breiten Sitze von Airbus in der Economy-Klasse als Standard. Die A320neo-Familie bietet den Betreibern eine Reduzierung des Treibstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen um mindestens 20 %. Die A321XLR-Version bietet eine weitere Bereichserweiterung auf 4.700 nm.

Dadurch hat der A321XLR eine Flugzeit von bis zu 11 Stunden, wobei die Passagiere während der gesamten Reise von der Airspace-Innenausstattung von Airbus profitieren, die die neueste Kabinentechnologie in die A320-Familie einbringt.

Investor Relations

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Aktionäre, Dividenden und Aktienrückkäufe

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Aktionäre, Chart, Dividenden und Aktienrückkäufe

Unter den Aktionären von Airbus finden sich bekannte Anlageunternehmen wie die Vanguard Group oder Fidelity Management. Auch T. Rowe Price Associates Inc. hält mit 1,38 Prozent eine große Position an Airbus und fällt unter die 10 größten Aktionäre. Ein vollständiges Bild der Besitzverhältnisse ist auf morningstar.com zu finden.

Die Aktien von Airbus werden zu rund 25,9 Prozent von privaten Firmen und zu weiteren 28,5 Prozent von Institutionen gehalten. Etwa 45,6 Prozent befinden sich im freien Umlauf.

Aktuell schüttet Airbus eine Dividende von rund 1,50 Euro je Aktie an seine Anteilseigner aus. Die Dividende sind von 2008 bis 2018 konstant gestiegen, allerdings vom Höchststand 2018, mit rund 1,65 Euro, ist die Dividende wieder gefallen. Die Dividenden sind außerdem sehr krisenanfällig, wie man aus der Historie entnehmen kann. Im Jahr 2006 sind die Dividenden von vorher 0,65 Euro auf nur noch 0,12 Euro je Aktie gefallen. Zuletzt schüttete Airbus rund 30 Prozent seiner Gewinne als Dividenden aus, bzw. 59 Prozent seiner Cashflows. Zur aktuellen Lage der Firma ist die Dividende also gesichert, zumindest auf Basis der Gewinne. Die Dividenden bewegen sich mit einer Rendite um die knapp 1,5 Prozent aber deutlich unter dem Marktdurchschnitt von 1,7 Prozent.

Aktienrückkäufe gibt es derzeit nicht. Die Anzahl der ausstehenden Aktien bewegt sich nur in sehr geringem Maße und lag zuletzt bei rund 785,9 Mio. Aktien im Umlauf.

Mit Blick auf Aktienrückkäufe, müssen aber diverse Kritikpunkte beachtet werden, wie beispielsweise der Umstand, dass die Rückkäufe zu viel zu teuren Kursen stattfinden können. In einem Artikel von wallstreet-online.de, wird hier Warren Buffett´s Meinung und seine Kriterien im Bezug auf Aktienrückkäufe beschrieben. Der Artikel wurde unter dem Titel “Warren Buffett über Aktienrückkäufe” veröffentlicht.

Peergroupvergleich (Gesamtkapitalrendite)

UnternehmenEigenkapitalrenditeGesamtkapitalrenditeEV/EBITReturn on Capital (Joel Greenblatt; Leistung)Earnings Yield (Joel Greenblatt; Preis)
Airbus SE41,26 %3,55 %14,1232,41 %7,08 %
Industriemedian4,91 %1,87 %23,27,53 %1,85 %
Northrop Grumman Corp. 45,43 %13,45 %11,7979,81 %8,47 %
The Boeing Co.--3,74 %-39,74-22,02 %-2,5 %
General Dynamics Corp.19,67 %6,51 %17,1181,2 %5,85 %
Lockheed Martin Corp.48,46 %9,12 %20,281,97 %4,96 %
L3Harris Technologies Inc.9,86 %5,48 %21,3989,09 %4,67 %
Raytheon Technologies Corp.6,23 %2,80 %26,1238,62 %3,82 %
Safran SA-37,14 %-10,36 %-8,26-123,49 %-12,13 %
TransDigm Group Inc.-4,66 %24,6598,31 %4,05 %
BAE Systems plc16,03 %4,89 %14,5350,53 %6,86 %
HEICO Corp.14,86 %9,43 %43,2665,70 %2,31 %
Howmet Aerospace Inc.8,59 %2,97 %29,9119,47 %3,36 %
Textron Inc.12,27 %5,12 %14,320,51 %6,99 %
Elbit Systems Ltd. 21,27 %5,83 %16,7237,85 %5,96 %
Rolls-Royce Holdings plc-0,41 %-306,22-0,69 %-0,33 %
Huntington Ingalls Industries Inc.22,59 %5,59 %16,4421,97 %6,08 %
CAE Inc.3,89 %1,57 %51,4210,99 %1,96 %
Axon Enterprise Inc3,96 %2,66 %-77,93-46,73 %-1,29 %
Curtiss-Wright Corp.13,34 %6,10 %17,9850,23 %5,55 %
Peergroupvergleich (Gesamtkapitalrendite)

Um einen besseren Vergleich der Peer Group untereinander ziehen zu können, verwende ich hier mehrere Kennzahlen, darunter die Gesamtkapitalrendite, das Enterprise Value zu EBIT-Verhältnis, mit dem sich Unternehmen einer Branche gegeneinander vergleichen lassen (je niedriger die Zahl desto günstiger ist das Unternehmen im Verhältnis zu seiner operativen Ertragskraft) und die Kennzahlenkombination Return on Capital (Kapitalrendite; ROC) und Earnings Yield (Gewinnrendite; EY) nach der Berechnungsmethode von Joel Greenblatt, die Bestandteil seiner “Börsenzauberformel” sind. Mit der kombinierten Betrachtung dieser beiden Kennzahlen, lässt sich die aktuelle Leistung des Unternehmens (ROC) gegen seine aktuelle Bewertung (EY) vergleichen. Eine Methode der Preis/Leistungs-Berechnung für Aktiengesellschaften.

Börsen-Zauberformel nach Joel Greenblatt

Segmente und Umsatzverteilung

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Segmente und Umsatzverteilung

Den größten Teil der Umsätze von rund 68,5 Prozent, macht das Segment für kommerzielle Flugzeuge. Darunter fallen Personenverkehrsflieger und Frachtflugzeuge. Diese lieferten 2021 über 35,7 Mrd. Euro Umsatz. Die Verteidigungssparte und die Helicopter-Sparte liefern noch 19,4 und 12,0 Prozent. Die Umsätze fußen also auf 3 soliden Standbeinen, mit allerdings einer Abhängigkeit von den kommerziellen Maschinen. Die Verteilung der Umsätze global zeigt hier vor allem Europa (37,5 %) den Asien-Pazifik-Raum (30,6 %) und Nordamerika (20,2 %) als die wichtigsten Regionen. Man kann also sagen, dass Airbus global sehr gut verteilt ist.

Wichtige Kennzahlen

Verschuldungsgrad und finanzielle Stabiliät

Verschuldungsgrad und finanzielle Stabiliät

Finanzielle Stabilität:

Dem Eigenkapital von Airbus von rund 9,5 Mrd. Euro, steht ein Gesamtkapital von 107,0 Mrd. Euro gegenüber. Das Unternehmen operiert mit einer Eigenkapitalquote von gerade einmal 8,8 Prozent. Der Fremdkapitalanteil ist hier also relativ hoch. Positiv ist dagegen das Verhältnis der liquiden Mitteln zu den langfristigen Schulden der Firma. Hier standen zuletzt 14,6 Mrd. Euro liquiden Mitteln rund 13,1 Mrd. Euro an Schulden gegenüber.

Das Current Ratio der Firma liegt aktuell bei 1,1, das Quick Ratio allerdings nur bei 0,5. Das bedeutet, dass das Unternehmen aus seinen liquiden Mitteln heraus nicht in der Lage ist, seine Verbindlichkeiten sofort zu decken, sollte das notwendig werden.

Entwicklung des Goodwills in der Bilanz:

Die Vermögenswerte des Unternehmens von etwa 107 Mrd. Euro, bestanden im letzten Jahr zu rund 13,0 Mrd. Euro aus Goodwill. Das entspricht einem Anteil von knapp 12,2 Prozent. Das Risiko außerordentlicher Abschreibungen liegt damit in einem vertretbaren Bereich.

(Darstellung auf visualcapitalist.com)

Entwicklung der Kosten für Forschung und Entwicklung:

Das Unternehmen investiert regelmäßig einen großen Teil seiner Bruttoumsätze in Forschungs- und Entwicklungsarbeit. So wurden zuletzt für das Jahr 2021 rund 2,74 Mrd. Euro für Forschung ausgeben, demgegenüber 9,63 Mrd. Euro an Bruttoumsätzen, Umsätzen nach den Abzügen für Aufwendungen. Die Aufwendungen im Verhältnis zu den Bruttoumsätzen sind also signifikant, denn sie brauchen rund ein Viertel des im Unternehmen generierten Umsatzes nach Kosten. Es steht außerdem immer das Risiko im Raum, dass Entwicklungsarbeiten nicht zu neuen Umsätzen führen. Sollte es außerdem dazu kommen, dass sich das Unternehmen die hohen Forschungsausgaben nicht mehr leisten kann, könnte die Zukunftsfähigkeit der Firma in Frage stehen. Diese Kosten können also ein hohes Risiko implizieren und müssen bei einer möglichen Investition entsprechend berücksichtigt werden.

Zinsdeckungsgrad:

Der Zinsdeckungsgrad lag zuletzt bei 15,4. Damit wäre Airbus in der Lage, seine Zinslast 15 Mal aus seinen Gewinnen zu tragen. Ein Pluspunkt für die finanzielle Stabilität.

Investitionen:

Ein großer Teil der operativen Cashflows muss für die Investitionstätigkeit des Unternehmens verwendet werden, was die finanziellen Spielräume einschränkt. Dies ist ebenfalls ein Punkt, der kritisch zu betrachtet ist, denn die freien Cashflows sind hier starken Schwankungen unterworfen und für ein Unternehmen mit Mrd. Umsätzen, fallen die freien Cashflows auch schonmal ins Negative oder bewegen sich im niedrigen Millionen-Bereich. Die Kapitalflüsse können hier also als Schwachpunkt betrachtet werden.

Anzahl ausstehender Aktien

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Entwicklung der Anzahl ausstehender Aktien: 

Die Anzahl der ausstehenden Aktien hat sich in den letzten knapp 10 Jahren nicht signifikant geändert.

Entwicklung der Umsätze, Gewinne und der Margen

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Free Cashflows

Cashflows

Entwicklung der operativen und freien Cashflows:

Buchwert

Buchwert

Entwicklung des Eigenkapitals:
Entwicklung der Treasury Stocks in der Bilanz: 

Airbus weist in seiner Bilanz rund 68 Mio. Euro in Form von eigenen Aktien aus. Die Summen sind hier immer in einem überschaubaren Rahmen im zweistelligen Millionenbereich.

Dividenden

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Entwicklung der Multiplikatoren und der Owners Earnings:
Multiplikatoren

Entwicklung der Owners Earnings:

Aussichten

Aussichten

Unternehmensspezifisch:

Branchenspezifisch:

Das Statistikportal Statista liefert hier über die zukünftigen Entwicklungen der weltweiten Luftflotten folgende Prognosen:

Auf dem Statista Portal heißt es zum Bereich Luftfahrt:

Die Luftfahrtindustrie wurde von der Coronavirus-Pandemie hart getroffen und hat in nur wenigen Monaten zwei Jahrzehnte des weltweiten Wachstums des Passagierverkehrs zunichte gemacht. Die von Regierungen auf der ganzen Welt auferlegten Beschränkungen, um die Pandemie unter Kontrolle zu halten, haben zu einem Rückgang des Verkehrsaufkommens um 65,9 Prozent und einer Verringerung der Passagierzahlen um 2,7 Milliarden im Jahr 2020 geführt, während die geringere Passagiernachfrage den Großteil der Flugzeugflotte am Boden gehalten hat. So wurden im vergangenen Jahr nur 16,9 Millionen Flüge durchgeführt, verglichen mit 38,9 Millionen Flügen im Jahr 2019, während die geringere Aktivität in diesem Sektor auch zum Verlust von Arbeitsplätzen weltweit führte. Daher war jeder Teil der Wertschöpfungskette im Luftfahrtsektor stark betroffen. Daten zeigen, dass Flughäfen im vergangenen Jahr Verluste in Höhe von 129 Milliarden US-Dollar erlitten haben. Gleichzeitig meldeten Fluggesellschaften Nettoverluste von 370 Milliarden US-Dollar. Probleme in diesem Sektor könnten in diesem Jahr zu weiteren Insolvenzen und der Notwendigkeit finanzieller Unterstützung für die gesamte Branche führen.

Einteilung nach Peter Lynch

Einteilung nach Peter Lynch

Nach Peter Lynch kann Airbus aktuell nicht zuverlässig eingeschätzt werden, denn es kommt immer wieder zu starken Schwankungen der Gewinne und auch die Cashflows sind sehr volatil. Nimmt man hier den langfristigen Schnitt, dann kann man Airbus als Average Grower einschätzen. Eine mögliche Empfehlung wäre demnach, das Unternehmen zu kaufen, wenn es unter der eigenen Schnitt bewertet ist.

Piotroski F-Score

Ein Artikel zum Piotroski F-Score ist hier auf diyinvestor.de zu finden.

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